Institute für Marxismus-Leninismus waren Einrichtungen von sozialistischen oder kommunistischen Parteien. Sie gaben Werke der Klassiker des Marxismus sowie Marxismus-Leninismus und führender Parteiführer sowie themenbezogene Forschungsarbeiten der Parteigeschichte und der damaligen nationalen und internationalen Arbeiterbewegung heraus.

Beispiele das Institut für Marxismus-Leninismus beim Zentralkomitee der KPdSU unter Lenin wurde 1920 in Moskau gegründet.Lexikon A-Z in zwei Bänden. Erster Band, Enzyklopädie Verlag, Leipzig 1956, S. 819. das Institut für Marxismus-Leninismus beim Zentralkomitee der SED wurde 1949 in Berlin gegründet.Vierzig Jahre Institut für Marxismus-Leninismus beim ZK der SED. Hrsg. vom Institut für Marxismus-Leninismus beim ZK der SED, Berlin 1989. siehe auch Kaufhaus Jonaß beide haben gemeinsam mit der Herausgabe der Marx-Engels-Gesamtausgabe (MEGA) begonnen, das Institut für Marxistische Studien und Forschungen in Frankfurt am Main. Gegründet 1968 als der DKP nahestehende Einrichtung.

Hochschulen der DDR Ein Institut für Marxismus-Leninismus, später Sektion für Marxismus-Leninismus, gab es bis 1989 auch an jeder Universität und Hochschule der DDR (siehe Gesellschaftswissenschaftliches Grundstudium (DDR)) und denen anderer sozialistischer Staaten.

Einzelnachweise

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