miniatur|150px|Simon Gregorčič miniatur|150px|Literaturmuseum im Geburtshaus von Gregorčič Simon Gregorčič (* 15. Oktober 1844 in Vrsno, Kobarid, Goriška; † 24. November 1906 in Goriška) war ein slowenischer Dichter und römisch-katholischer Priester.

Leben Nach dem Schulbesuch besuchte er ein Priesterseminar und war nach seiner Priesterweihe 1867 als katholischer Vikar in Kobarid tätig, wo er 1868 eine der ersten Bibliotheken Sloweniens gründete. 1873 wechselte er als Gemeindepriester nach Branik bei Nova Gorica, wo er zwar ein populärer Pfarrer war, allerdings Probleme mit der kirchlichen Obrigkeit bekam.

Seine von France Prešeren inspirierten Gedichte zeichneten sich durch eine schwermütige, empfindsame Naturlyrik in schlichten Formen aus und erschienen in den vier Gedichtbänden Poezije I (1882), Poezije II (1888), Poezije III (1902) sowie posthum Poezije IV (1908). Zu seinen bekanntesten Gedichten gehören Ujetega ptiča tožba, die Ode an Isonzo Soči und das Liebesgedicht Kropiti te ne smem.

In seinem Geburtshaus in Vrsno befindet sich heute ein Rojstna hiša Simona Gregorčiča genanntes Literaturmuseum.Geburtshaus von Gregorčič (slovenia.info) Der Komponist Avgust Ipavec schuf darüber hinaus ihm zu Ehren das Oratorium Lass meine Nachtigall singen.

Literatur

Meyers Großes Personenlexikon. Mannheim 1968, S. 555.

Weblinks

Siehe auch Gregorčičeva ulica Einzelnachweise

Kategorie:Römisch-katholischer Geistlicher (19. Jahrhundert) Kategorie:Römisch-katholischer Geistlicher (20. Jahrhundert) Kategorie:Autor Kategorie:Lyrik Kategorie:Literatur (19. Jahrhundert) Kategorie:Literatur (20. Jahrhundert) Kategorie:Literatur (Slowenisch) Kategorie:Person (Cisleithanien) Kategorie:Geboren 1844 Kategorie:Gestorben 1906 Kategorie:Mann Kategorie:Jungslowenen