Georg-Michael Wagner (* 8. März 1924In Glenzdorfs internationales Film-Lexikon Band 3. (Peit–Zz), Bad Münder 1961, S. 1813 wird für Georg-Michael Wagner abweichend das Geburtsdatum 8. März 1914 angegeben. IMDb.de und andere Quellen gehen jedoch vom 8. März 1924 als Geburtsdatum aus. in Leobschütz; † 15. Dezember 2008 in Berlin) war ein deutscher Schauspieler.

Leben

Nach Volks- und Handelsschule erhielt er Schauspielunterricht und absolvierte ein Tanzstudium an der Tanzbühne des Deutschen Opernhauses in Berlin. Erste Rollen spielte Georg-Michael Wagner ab 1942 am Rose-Theater und dem Lessingtheater in Berlin. Nach 1945 folgten Engagements an der Tribüne in Berlin, in Leipzig und Halle (Saale). In späteren Jahren trat er am Deutschen Theater und dem Maxim-Gorki-Theater wiederum in Berlin auf.

Georg-Michael Wagner wirkte in verschiedenen Film- und Fernsehproduktionen mit, so in den Spielfilmen der DEFA Die Premiere fällt aus aus dem Jahr 1959 von Kurt Jung-Alsen mit Christine Laszar und Rudolf Ulrich und 1972 Leichensache Zernik nach einem Drehbuch von Gerhard Klein mit Alexander Lang und Kurt Böwe.

Ab 1966 war Georg-Michael Wagner zudem als Darsteller in verschiedenen Fernsehproduktionen des Deutschen Fernsehfunks (DFF) wie Die Dame aus Genua, auf Die Krimihomepage; abgerufen am 29. Juli 2016 Polizeiruf 110 und Das unsichtbare VisierDas unsichtbare Visier in Michael Reufsteck, Stefan Niggemeier Das Fernsehlexikon. Alles über 7000 Sendungen von Ally McBeal bis zur ZDF Hitparade. Goldmann, München, 2005, ISBN 978-3-442-30124-9, S. 1269 zu sehen.

Filmografie 1944: Die Feuerzangenbowle 1956: Drei Mädchen im Endspiel 1957: Polonia-Express 1958: Klotz am Bein 1959: Die Premiere fällt aus 1959: Weimarer Pitaval: Der Fall Harry Domela (Fernsehreihe) 1964: Schwarzer Samt 1965: Solange Leben in mir ist 1966: Schatten über Notre Dame (TV-Mehrteiler) 1969: Die Dame aus Genua (TV-Mehrteiler) 1970: Befreiung 1972: Leichensache Zernik 1974: Polizeiruf 110: Die verschwundenen Lords (TV-Reihe) 1975: Das unsichtbare Visier, Folge: Ein merkwürdiger Anschlag (TV-Serie) 1975: Das unsichtbare Visier, Folge: Das Geheimnis der Masken (TV-Serie) 1977: Zweite Liebe – ehrenamtlich 1983: Die Schüsse der Arche Noah

Theater 1947: Rolf Ellermann: Der Strohhalm – Regie: Erich Geiger (Theater am Schiffbauerdamm Berlin) 1958: Josef Stauder: Das blaue Licht – Regie: Lutz Friedrich (Theater der Freundschaft Berlin) 1959: Herbert Walter: Die Bremer Stadtmusikanten – Regie: Hans-Dieter Schmidt (Theater der Freundschaft Berlin) 1959: Samuil Marschak: Die zwölf Monate – Regie: Lutz Friedrich (Theater der Freundschaft Berlin) 1962: Peter Hacks (nach Aristophanes): Der Frieden (Sklave) – Regie: Benno Besson (Deutsches Theater Berlin) 1968: Seán O’Casey: Der Stern wird rot (Arbeiter) – Regie: Kurt Veth (Maxim-Gorki-Theater Berlin) 1969: Michail Schatrow: Bolschewiki (Volkskommissar) – Regie: Fritz Bornemann (Maxim-Gorki-Theater Berlin) 1971: Jewgeni Schwarz: Der Schatten (Haushofmeister) – Regie: Fritz Bornemann (Maxim-Gorki-Theater Berlin) 1972: Gotthold Ephraim Lessing: Minna von Barnhelm – Regie: Albert Hetterle (Maxim-Gorki-Theater Berlin) 1977: Ödön von Horváth: Kasimir und Karoline – Regie: Wolfram Krempel (Maxim-Gorki-Theater Berlin) 1979: Walentin Rasputin: Geld für Maria – Regie: Albert Hetterle (Maxim-Gorki-Theater Berlin)

Literatur Johann Caspar Glenzdorf: Glenzdorfs internationales Film-Lexikon. Biographisches Handbuch für das gesamte Filmwesen. Band 3: Peit–Zz. Prominent-Filmverlag, Bad Münder 1961, , S. 1813.

Weblinks

Einzelnachweise

Anmerkungen

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