Denkmalwürdige Objekte und nicht mehr vorhandene Denkmäler wurden zusätzlich aufgenommen.
In der Spalte „Eingetragen seit“ fehlt eine Angabe, wenn Objekte, die in der Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland 2015 oder einem anderen amtlichen Denkmalinventar von der zuständigen Denkmalfachbehörde als denkmalwürdig erkannt wurden, noch nicht in die Denkmalliste eingetragen sind.
In der Spalte „Denkmalnummer“ wurden ersatzweise die Nummern der Abbildungen der Denkmaltopographie 2015 angegeben, da in Warburg bisher noch keine amtlichen Denkmalnummern vergeben wurden.
Amtliche Tabelle der Baudenkmäler in der Kernstadt Warburg
Amtliche Tabelle der Baudenkmäler in den Ortsteilen
Nicht mehr vorhandene Baudenkmäler Kirchen, Kapellen und Krankenhäuser Petrikirche auf der Hüffert, um 1000 gegründet, 1297 Pfarrkirche, 1622 zerstört, Fundamente ergraben. Johanniskapelle, 1331 erwähnt, 1622 zerstört Antoniuskapelle, jenseits der Diemel, 1622 zerstört Cyriakusspital mit Kapelle, Im Sack 1, 1824 durch Fachwerkbau ersetzt, circa 1970 abgebrochen Marienkapelle an der Altädter Kirche, 1464 erwähnt, 1854 abgebrochen St. Petri-Hospital Warburg, 1924–1926 erbaut, 2014 abgebrochen
Stadtbefestigung Neues Tor, Lange Straße, 1838 abgebrochen Badestuben- oder Bastertor, Bernhardistraße, 1840 abgebrochen Berner Tor, Bernhardistraße, 1839 abgebrochen Mohlhauser oder Casseler Tor, Hauptstraße, 1838 abgebrochen Hellepforte, 1801 abgebrochen, Busdorfer- oder Wispertor, um 1800 abgebrochen Papenheimer oder Paderborner Tor, um 1800 abgebrochen Liebfrauentor, um 1800 abgebrochen
Wohnhäuser, Wohnwirtschaftsgebäude und Hotels Am Johannisturm 9, ehem. zweigesch. Fachwerkwohnhaus, abgebrochen und gestrichen am 30. September 1994 An der Burg 49, ehem. eingeschossiges Fachwerktraufenhaus mit Fachwerkzwerghaus, ca. 1990 abgebrochen und gestrichen Bernhardistraße 33, früher zweigeschossiges Fachwerk-Traufenhaus des 16./17. Jahrhunderts, circa 1975 abgebrochen und durch Garagen ersetzt Delbrückstraße 8, zweigeschossiges Fachwerk-Traufenhaus mit Krüppelwalmen, Front im Erdgeschoss massiv erneuert, um 1830/40, eingetragen am 30. April 1985, danach abgebrochen Hauptstraße 14, klassizistisches Haus mit Freitreppe und Balkon, ca. 1965 abgebrochen Hauptstraße 54, dreigeschossiger Fachwerkbau, Ende 16. Jahrhundert, 1911 abgebrannt Hotel „Zum Desenberg“, Hauptstraße 66–68, zweigeschossiges, langgestrecktes Massivhaus mit seitlicher Durchfahrt und großem Walmdach, 1977 abgebrochen, Barockportal im bestehenden Bankneubau aufgestellt Hauptstraße 75, Fachwerkgiebelhaus mit leicht vorkragendem Speicherstock und kräftig auf gekehlten Knaggen vorkragendem Krüppelwalm-Giebel, ca. 1973 abgebrochen Ikenberg 3, Fachwerkwohnhaus des 18. Jh., gestrichen am 1. März 1995 wegen Abbruch Klockenstraße 18, zweigeschossiges Fachwerktraufenhaus, um 1970 abgebrochen, Torbalken mit Inschrift: „Friedrich Evers.Sophia.Oberstadt.DEN 4ten SEPTBR.1833“ an Garagenwand des Neubaus montiert Temmenhof, Mittelstraße (jetzt Josef-Wirmer-Straße) 28, dreigeschossiger Fachwerk-Giebelbau mit seitlichem, traufständigem Saalbau von 1578, 1945 abgebrannt Unterstraße 7 und 13, Fachwerkhäuser des frühen 19. Jahrhunderts, circa 1972 zugunsten der Sparkasse abgebrochen
Siehe auch Liste der Bodendenkmäler in Warburg
Quellen
Literatur Stadt Warburg: Liste der Kulturdenkmäler Warburg 31. August 1972, bestätigt vom Landeskonservator von Westfalen-Lippe, Tagebuchnummer 2361+2447 vom 16. Juli 1973 Nikolaus Rodenkirchen: Bau- und Kunstdenkmäler von Westfalen, Kreis Warburg. Münster 1939. Elmar Nolte: Zum Profanbau der mittelalterlichen Stadt Warburg. In: Franz Mürmann (Hrsg.): Die Stadt Warburg 1036–1986. Warburg 1986, S. 165 ff
Jürgen Vahle: Warburger Rat stellt andere Gebäude unter Denkmalschutz, Westfalen-Blatt Warburg, 6. März 2020
Weblinks
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