miniatur|Der Eingang zum Friedhof miniatur|Blick auf den Hauptgedenkstein

Der Sowjetische Ehrenfriedhof im Park an der Ilm hat die Größe von etwa 0,7 ha. Er wurde im Sommer 1945 für Soldaten der Roten Armee angelegt. Die Trägerin dieser Anlage neben dem Eingang zur Parkhöhle und dem Liszt-Denkmal Weimar ist die Stadt Weimar.

Die Anlage unterliegt dem Kriegsgräberschutz. In der Mitte des Friedhofes befindet sich ein Gedenkstein, welcher neben der Erinnerung an die Einzelschicksale auch als Ort der Dokumentation und als Mahnung für die Besucher dient.

Unweit von Belvedere befindet sich eine weitere derartige Anlage, der Sowjetische Friedhof im Schlosspark von Belvedere.

Geschichte Die Sowjetische Militärverwaltung ließ die Anlage nach Abzug der amerikanischen Truppen einrichten. Sie besteht aus einhundert Grabsteinen mit 597 Namen von 1945/1946 im Krieg getöteten bzw. an Kriegsfolgen verstorbenen Angehörigen der Roten Armee mini|Hauptgedenkstein auf dem Sowjetischen Ehrenfriedhof in Weimar mit russischem Soldaten Juni 1991 Nach 1946 wurde der Friedhof nicht mehr belegt.

Literatur Roland Dressler, Jochen Klauss: Weimarer Friedhöfe. Böhlau, Weimar 1996, ISBN 3-412-00496-0, S. 174 f. Friedhöfe für Angehörige der sowjetischen Armee, in: Gitta Günther, Wolfram Huschke, Walter Steiner (Hrsg.): Weimar. Lexikon zur Stadtgeschichte. Böhlau, Weimar 1998, ISBN 3-7400-0807-5, S. 127 f. Hans-Joachim Leithner: Gestaltete Landschaften (WeimarWissen 2: Teilband 2.1.: Parkanlagen in Weimar, hrsg. von Hans-Joachim Leithner, Weimar 2021, S. 239 f.)

Weblinks

Sowjetischer Ehrenfriedhof im Ilmpark auf weimar-lese.de

Einzelnachweis

Kategorie:Friedhof in Thüringen Kategorie:Sakralbau in Weimar Ilmpark Kategorie:Gedenkstätte des Zweiten Weltkriegs in Thüringen Kategorie:Erbaut 1945 Kategorie:Denkmal in Weimar Weimar