mini|Stehend: Sven Ilgner (Film- und Medienstiftung NRW), Kameramann Hajo Schomerus, Regisseur Andreas Maus, WDR-Redakteurin Jutta Krug, Produzent Herbert Schwering. Sitzend: Taner Sahintürk, Sesede Terziyan und Sebastian Weber (2014) Hajo Schomerus (* 25. März 1970 in Hannover) ist ein deutscher Kameramann und Regisseur.
Leben Hajo Schomerus studierte Film- und Fernsehkamera an der Fachhochschule Dortmund. Praxissemester am Anthology Film Archives, New York, bei Jonas Mekas, Auslandssemester am Film and Television Institute of India in Pune, Indien. Sein Abschlussfilm Ich und das Universum wurde unter anderem mit dem Preis der deutschen Filmkritik als „Bester Kurzfilm“, dem Jameson Award und dem Prix UIP in Sarajewo ausgezeichnet und erhielt eine Nominierung für den Europäischen Filmpreis.
Hajo Schomerus war als Kameramann an zahlreichen Kino- und Fernsehproduktionen beteiligt. Der Kino-Dokumentarfilm Im Haus meines Vaters sind viele Wohnungen, Kinostart 2010, war sein erster abendfüllender Film als Regisseur.
Hajo Schomerus ist Mitglied der Deutschen Filmakademie und der Europäischen Filmakademie.
Filmografie (Auswahl) 2002: Sainkho – A Voice On The Edge, mit anderen 2002: Narren, zusammen mit Olaf Hirschberg 2003: Das Goebbels-Experiment 2003: Magic Eye, mit anderen 2003: Ich und das Universum, Buch, Regie und Kamera 2004: Lost in Liberia (Regie: Luzia Schmid) 2004: Geschwister Vogelbach 2005: Ich, Reich-Ranicki 2006: Benidorm 2010: Im Haus meines Vaters sind viele Wohnungen, Regie und Kamera 2010: The Real American-Joe McCarthy 2011: Schönheit 2011: Peak – Über allen Gipfeln, zusammen mit Thilo Schmidt 2013: Mein Weg nach Olympia 2013: Die Familie mit den Schlittenhunden 2013: Der Blick in den Abgrund 2014: 10 Milliarden – Wie werden wir alle satt? 2015: Grenzbock 2015: Der Kuaför aus der Keupstrasse 2016: Kokolampy, Buch, Regie und Kamera 2017: Mr Gay Syria 2018: Es hätte schlimmer kommen können – Mario Adorf 2019: Der Ast, auf dem ich sitze 2020: Hyperland 2020: Vatersland 2023: Olaf Jagger 2025: Ich will alles. Hildegard Knef 2025: Calmeyers Dilemma
Auszeichnungen 2000: Internationale Jugendfilmtage Hamburg Kamera Award für Schön 2000 2003: Preis der deutschen Filmkritik Bester Deutscher Kurzfilm 2003: Europäisches Filmfest Stuttgart-Ludwigsburg Deutscher Kurzfilm-Förderpreis 2003: Internationales Kurzfilmfestival Hamburg-Publikumspreis für Ich und das Universum 2004: Sarajevo Prix UIP für Ich und das Universum 2006: XXVIII Mostra de Valencia: Mejor Fotografia für Magic Eye 2011: Preis der deutschen Filmkritik Bester Dokumentarfilm für Im Haus meines Vaters sind viele Wohnungen
Einzelnachweise
Weblinks
Website von Hajo Schomerus
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