Hattenhof ist ein Ortsteil der Gemeinde Neuhof im osthessischen Landkreis Fulda.

Geographie Hattenhof liegt in den Westausläufern der Rhön rund 4,3 km nordöstlich vom Zentrum des Neuhofer Kernorts. Es befindet sich am kleinen Fliede-Zufluss Rehbach. Etwas nordöstlich vorbei am Dorf fließt der Fliede-Zufluss Döllbach. In der Ortschaft kreuzen sich die Landesstraße 3430 und die Kreisstraße 72.

Aktuelle und historische Siedlungsplätze innerhalb der Gemarkung:

Wüstung Abtschwinden Wüstung Bernhelms Geringshof Hof Obermühle Wüstung Rotbach Rübenhof

Geschichte mini|Die kath. Pfarrkirche St. Cosmas und St. Damian mini|Kriegerdenkmal

Ortsgeschichte Die älteste bekannte schriftliche Erwähnung von Hattenhof erfolgte im Jahr 1457. ZU dieser Zeit gehörte das Dorf dem Abt des Klosters Fulda.

Im Zuge der Gebietsreform in Hessen wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Hattenhof kraft Landesgesetz mit Wirkung zum 1. August 1972 in die Gemeinde Neuhof eingemeindet. Für Hattenhof wurde, wie für die übrigen Ortsteile von Neuhof, ein Ortsbezirk eingerichtet.

Verwaltungsgeschichte im Überblick Die folgende Liste zeigt die Staaten und deren Verwaltungseinheiten,Bis zur Trennung der Rechtsprechung von der Verwaltung waren die Ämter sowohl Gericht als auch Verwaltungsorgan. denen Hattenhof angehört(e):

vor 1803: Heiliges Römisches Reich, Hochstift Fulda, Amt/Oberamt Neuhof 1803–1806: Heiliges Römisches Reich, Fürstentum Nassau-Oranien-Fulda,Durch den Reichsdeputationshauptschluss. Fürstentum Fulda, Amt Neuhof 1806–1810: Kaiserreich Frankreich,Infolge der Napoleonischen Kriege. Fürstentum Fulda (Militärverwaltung) 1810–1813: Großherzogtum Frankfurt, Departement Fulda, Distrikt Neuhof ab 1816: Kurfürstentum Hessen,Infolge der Beschlüsse des Wiener Kongresses. Großherzogtum Fulda, Amt Neuhof ab 1821/22: Kurfürstentum Hessen, Provinz Fulda, Kreis FuldaVerordnung vom 30sten August 1821, die neue Gebiets-Eintheilung betreffend, Anlage: Übersicht der neuen Abtheilung des Kurfürstenthums Hessen nach Provinzen, Kreisen und Gerichtsbezirken. Sammlung von Gesetzen etc. für die kurhessischen Staaten. Jahr 1821 – Nr. XV. – August. (kurhess GS 1821) S. 75.Trennung zwischen Justiz (Justizamt Neuhof) und Verwaltung. ab 1848: Kurfürstentum Hessen, Bezirk Fulda ab 1851: Kurfürstentum Hessen, Provinz Fulda, Kreis Fulda ab 1867: Königreich Preußen,Infolge des Deutschen Krieges. Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Kassel, Kreis Fulda ab 1871: Deutsches Reich, Königreich Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Kassel, Kreis Fulda ab 1918: Deutsches Reich, Freistaat Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Kassel, Kreis Fulda ab 1944: Deutsches Reich, Freistaat Preußen, Provinz Kurhessen, Landkreis Fulda ab 1945: Deutsches Reich, Amerikanische Besatzungszone,Infolge des Zweiten Weltkriegs. Groß-Hessen, Regierungsbezirk Kassel, Landkreis Fulda ab 1946: Deutsches Reich, Amerikanische Besatzungszone, Hessen, Regierungsbezirk Kassel, Landkreis Fulda ab 1949: Bundesrepublik Deutschland, Hessen, Regierungsbezirk Kassel, Landkreis Fulda ab 1972: Bundesrepublik Deutschland, Hessen, Regierungsbezirk Kassel, Landkreis Fulda, Gemeinde Neuhof

Bevölkerung Einwohnerstruktur 2011 Nach den Erhebungen des Zensus 2011 lebten am Stichtag dem 9. Mai 2011 in Hattenhof 1515 Einwohner. Darunter waren 30 (2,0 %) Ausländer. Nach dem Lebensalter waren 282 Einwohner unter 18 Jahren, 669 zwischen 18 und 49, 288 zwischen 50 und 64 und 276 Einwohner waren älter. Die Einwohner lebten in 642 Haushalten. Davon waren 180 Singlehaushalte, 183 Paare ohne Kinder und 213 Paare mit Kindern, sowie 48 Alleinerziehende und 15 Wohngemeinschaften. In 138 Haushalten lebten ausschließlich Senioren und in 456 Haushaltungen lebten keine Senioren.

Einwohnerentwicklung • 1812: 35 Feuerstellen, 303 Seelen

Historische Religionszugehörigkeit • 1885: 459 katholische (= 100 %) Einwohner • 1961: 51 evangelische (= 5,00 %), 964 katholische (= 94,51 %) Einwohner

Religion In Hattenhof gibt es eine katholische Pfarrkirche, da die Katholiken in der Mehrheit leben. Die heutige zweite Kirche stammt aus dem Jahre 1892, während der Kirchturm aus dem Jahre 1519 stammt. Siehe

Politik Für den Ortsteil Hattenhof besteht ein Ortsbezirk (Gebiete der ehemaligen Gemeinden Hattenhof) mit Ortsbeirat und Ortsvorsteher nach der Hessischen Gemeindeordnung. Der Ortsbeirat besteht aus neun Mitgliedern. Bei den Kommunalwahlen in Hessen 2026 betrug die Wahlbeteiligung zum Ortsbeirat 58,86 %. Es wurden gewählt acht Mitglieder der CDU und ein Mitglied der SPD. Der Ortsbeirat wählte Otto Mahr (CDU) zum Ortsvorsteher.

Infrastruktur In Hattenhof gibt es ein Dorfgemeinschaftshaus und eine Kindertagesstätte, eine Grundschule sowie die katholische Pfarrkirche St. Cosmas und Damian (Hattenhof). Außerdem eine Mariengrotte und einen in kirchlicher Trägerschaft befindlichen Friedhof. Das Kriegerdenkmal befindet sich am Kirchplatz vor der Kirche.

Anmerkungen und Einzelnachweise Anmerkungen

Einzelnachweise

Weblinks Ortsteil Hattenhof In: Webaufztitt der Gemeinde Neuhof.

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