Der Teufelstein ist mit der höchste Punkt des Gemeindegebietes von Fischbach in der Steiermark. Er gehört zu den Fischbacher Alpen und ist vorherrschend mit Nadelwald bedeckt.

Der Felsen Teufelstein In Gipfelnähe ragt der gleichnamige Felsen auf (), eine sagenumwobene Kultstätte. Der Teufelstein selbst besteht aus drei großen übereinanderliegenden Felsklötzen, welche eine Höhe von zirka 6 Metern aufweisen. Der Sage nach wollte der gefallene Engel Luzifer hier einen Turm erbauen, welcher bis in den Himmel ragen sollte, um so wieder in den Himmel zu gelangen.

Aus geologischer Sicht handelt es sich bei den Felsen um das Ergebnis von Verwitterung, bei der harte Gesteine länger bestehen bleiben als ihre Umgebung. Solche Felsbildungen sind in den Ostalpen, speziell in den Randgebirgen des Grazer Beckens, nicht selten und werden auch als Ofen bezeichnet.

Die Sage vom Teufelstein:

Anstiegsrouten Der Teufelstein ist auf mehreren einfachen markierten Wanderwegen zu erreichen. Die kürzesten Anstiege von der Straße über den Schanzsattel (ab dem Gasthof Auf der Schanz oder dem Zeller Kreuz) erfordern 1 Stunde Gehzeit. Von der Waldschule auf dem Alpl ist der Teufelstein über den Kluppeneggerhof (das Geburtshaus des Schriftstellers Peter Rosegger), das Lendkreuz sowie den Weitwanderweg 06B in 3 bis 3½ Stunden zu erreichen.

Im Winter eignet sich die waldreiche Mittelgebirgslandschaft mit ihren vorwiegend sanften Flanken gut für das Schneeschuhwandern.

Literatur Günter und Luise Auferbauer: Grazer Hausberge mit Mur- und Mürztal, Bergverlag Rother, München 2012, 4. Auflage. ISBN 978-3-7633-4292-1 Adi Mokrejs, Max Ostermayer: Bergwander-Atlas Steiermark, Schall-Verlag, Alland 2009, ISBN 978-3-900533-57-1

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