Die Heilig-Kreuz-Kirche ist eine römisch-katholische Kirche in Weißenburg in Bayern im mittelfränkischen Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen. Sie ist eine Filialkirche der Pfarrei St. Willibald und liegt im Nordosten der Stadt in der Galgenbergsiedlung, nahe der Bundesstraße 2 an der Ausfahrt Jahnstraße. Das Gebäude mit der postalischen Adresse Jahnstraße 41 ist unter der Denkmalnummer D-5-77-177-607 als Baudenkmal in die Bayerische Denkmalliste eingetragen.Kath. Heiligkreizkirche, Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege (PDF, abgerufen am 27. November 2023).
Baugeschichte und -beschreibung Im Jahre 1953 wurde der Bau einer neuen Filialkirche in Weißenburg erstmals erwogen und unterstützt. Der Bau der Heilig-Kreuz-Kirche war durch die Aufnahme von 3.600 Heimatvertriebenen mit größtenteils katholischem Glauben in die überwiegend evangelisch geprägte Stadt Weißenburg dringend notwendig geworden. Am 30. August 1964Heilig-Kreuz-Kirche in Weißenburg: pfarrei-weissenburg.de, abgerufen am 24. Januar 2014. wurde sie als zweite katholische Kirche Weißenburgs mit Kindergarten, Jugendheim, Gemeinderäumen, Pfarrbücherei und Wohnungen geweiht. Sie stammt von dem Architekten Alexander von Branca und dessen Mitarbeiter Erhard Fischer.Ludger Derenthal (Hrsg.): Sigrid Neubert. Architekturfotografie der Nachkriegsmoderne. Hirmer Verlag, München 2018.
Der Zentralbau erhebt sich über einem quadratischen Sockelbau und besitzt einen freistehenden Glockenturm sowie Annexbauten. Die Kirche hat die Form eines griechischen Kreuzes. Charakteristisch für die Betonkonstruktion sind die hohen Wände mit Verblendung aus Jurakalk, die durch Ziegellagen gegliedert sind.
Ausstattung Taufkapelle im frühchristlichen Stil (liegt außerhalb des eigentlichen Kirchenbaus) Altar in der Mitte des Gotteshauses; von drei Seiten gruppieren sich die BankreihenHeilig-Kreuz-Kirche, pointoo.de
Orgel mini|Orgel in der Heilig-Kreuz-Kirche Die Orgel wurde 2010 von der Orgelbaufirma Sandtner erbaut. Das Instrument hat 29 Register, darunter 4 Transmissionen aus dem Hauptwerk in das Pedal, auf zwei Manualen und Pedal.Umfassende Informationen zur Orgel (PDF; 5,0 MB.) Die Orgel ist häufig in den Videos des Organisten Alexander Uhl zu hören.
I Hauptwerk C–a3 1. Bourdon 16′ 2. Principal 8′ 3. Flöte 8′ 4. Gedeckt 8′ 5. Salicional 8′ 6. Octave 4′ 7. Blockflöte 4′ 8. Superoctave 2′ 9. Cornet V, ab b0 8′ 10. Mixtur IV ′ 11. Trompete 8′ II Schwellwerk C–a3 12. Hohlflöte 8′ 13. Gamba 8′ 14. Vox cœlestis 8′ 15. Principal 4′ 16. Traversflöte 4′ 17. Nasard ′ 18. Octave 2′ 19. Terz ′ 20. Quint ′ 21. Trompette harm. 8′ 22. Oboe 8′ Tremulant Pedal C–f1 23. Principalbass 16′ 24. Subbass (= Nr. 1) 16′ 25. Quinte ′ 26. Octavbass (= Nr. 2) 8′ 27. Gedecktbass (= Nr. 4) 8′ 28. Posaune 16′ 29. Trompete (= Nr. 11) 8′ Koppeln: II/I, II/I 16’, I/P, II/P, II/P 4‘
Trivia Der Organist Alexander Uhl machte die Kirche 2024 deutschlandweit bekannt.
Literatur
Ludger Derenthal (Hrsg.): Sigrid Neubert. Architekturfotografie der Nachkriegsmoderne. Hirmer Verlag, München 2018.
Weblinks
Einzelnachweise
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