mini|rechts|alternativtext=Fotografie|Fotografie von Wilson Mizner (1922) Wilson Mizner (* 19. Mai 1876 in Benicia; † 3. April 1933 in Los Angeles) war ein US-amerikanischer Dramatiker, Erzähler und Unternehmer. Seine bekanntesten Stücke sind The Deep Purple und The Greyhound. Er war Geschäftsführer und Mitinhaber des Restaurants The Brown Derby in Los Angeles. Gemeinsam mit seinem Bruder Addison Mizner war er in eine Reihe von Betrügereien und pikareske Missgeschicke verwickelt, die Stephen Sondheim zum Musical Road Show inspirierten.

Leben Wilson „Bill“ Mizner war eines von acht Kindern.Seebohm 2001, S. 22. Joshua Reynolds war ihr Urgroßonkel. Ihr Vater, Lansing Bond Mizner (1825–1893), war Benjamin Harrisons diplomatischer Gesandter für Mittelamerika, weshalb die Familie nach Guatemala zog. 1897 folgte Wilson mit dreien seiner Brüder dem Klondike-Goldrausch, wo er sich mit Wyatt Earp anfreundete. In Skagway lernte er Soapy Smith kennen, den er als seinen Mentor betrachtete.

Wilson zog nach New York, wo er kurze Zeit mit der deutlich älteren Witwe des Industriellen Charles Tyson Yerkes verheiratet war.

In Florida waren die Mizner-Brüder in einen Immobilien-Skandal verwickelt, den T. Coleman du Pont aufdeckte.

Wilson kehrte nach Kalifornien zurück und begann Drehbücher für die aufkommenden Tonfilme zu schreiben.

Werke Stücke The Only Law, 1909 The Deep Purple, 1910 The Greyhound, 1912

Geschichten The Discord of Harmony, The All-Story Magazine, November 1908 The Cock-Eyed World (1929) You’re Dead!, Argosy (UK), Mai 1937 (Nachdruck)

Filmografie 1914: The Greyhound 1915: The Deep Purple 1917: The Law of Compensation 1920: Outlaws of the Deep 1920: The Deep Purple 1920: The Five Dollar Plate 1929: Kampfhähne der Liebe 1932: 20.000 Jahre in Sing Sing 1932: Frisco Jenny 1932: Lawyer Man 1932: Reise ohne Wiederkehr 1932: The Dark Horse 1932: Winner Take All 1933: Ein charmanter Schwindler (Hard to Handle) 1933: Heroes for Sale 1933: Strictly Personal 1933: Der kleine Gangsterkönig (The Little Giant) 1933: The Mind Reader 1934: Merry Wives of Reno 1957: Lux Video Theatre 1957: One Way Passage

Literatur

Weblinks

Chef Anton: Jerry Floyd: Les Miz Brothers: Bio der Brüder

Einzelnachweise

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