mini|hochkant=1.3|Klaus Bachler (links) am Siegerpodest nach dem 24-Stunden-Rennen von Le Mans 2014 mini|hochkant=1.3|Der Porsche 911 RSR von Christian Ried, Khaled Al Qubaisi und Klaus Bachler beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans 2014 Klaus Bachler (* 27. Juli 1991 in Judenburg) ist ein österreichischer Rennfahrer.
Karriere Nachdem Bachler seine Motorsportkarriere im Alter von neun Jahren im Kartsport begonnen hatte und mehrere Jahre in dieser Sportart aktiv gewesen war, debütierte er 2006 im Formelsport und wurde 14. in der Formel Lista junior. 2007 trat er für Neuhauser Racing in der Formel Lista Junior an und gewann mit fünf Siegen den Meistertitel. 2008 wechselte Bachler mit Neuhauser Racing in die neugegründete ADAC-Formel-Masters. Er gewann in seiner Debütsaison zwei Rennen und stand sechsmal auf dem Podium. 2009 bestritt der Rennfahrer seine zweite Saison in der ADAC-Formel-Masters für URD Rennsport. Er entschied in diesem Jahr drei Rennen für sich und beendete insgesamt zehn Rennen unter den ersten drei Piloten. In der Meisterschaft wurde er mit 188 zu 224 Punkten Vizemeister hinter Daniel Abt.
2010 plante Bachler den Wechsel in den deutschen Formel-3-Cup und stand bereits bei URD Rennsport unter Vertrag.„Österreicher Bachler im Formel-3-Cup“ (Motorsport-Total.com am 18. März 2010) Allerdings verletzte sich Bachler bei Testfahrten, die kurz vor dem Saisonauftakt auf dem Hockenheimring stattfanden, schwer.„Bachler bei F3-Test in Hockenheim verunglückt“ (Motorsport-Total.com am 30. März 2010) Er schlug wegen eines Bremsdefekts mit hoher Geschwindigkeit in die Streckenbegrenzung ein und brach sich dabei drei Wirbel„Bachler erfolgreich operiert“ (Motorsport-Total.com am 2. April 2010) sowie ein Sprunggelenk.„Bachler: Aus dem Krankenhaus endlich nach Hause“ (Motorsport-Total.com am 14. April 2010) Beim Saisonfinale in Oschersleben kehrte er in den Motorsport zurück.„Bachler: Renn-Comeback und Debüt in Oschersleben“ (Motorsport-Total.com am 26. September 2010) Mit zwei fünften Plätzen belegte er den 15. Platz in der Fahrerwertung. 2011 blieb Bachler bei URD Rennsport in der deutschen Formel 3.„Formel 3 Cup - Bachler nimmt zweiten Anlauf“ (Motorsport-Magazin.com am 30. März 2011) Er erzielte zwei Siege und sieben Podest-Platzierungen und beendete die Saison auf dem dritten Gesamtrang.
2012 wechselte Bachler in den GT-Sport. Er wurde ins Förderprogramm von Porsche aufgenommen und trat im deutschen Porsche Carrera Cup an.„Bachler & Christensen neue Porsche-Junioren“ (Motorsport-Total.com am 9. März 2012) Für Tolimit Motorsport startend erzielte er mit einem dritten Platz eine Podest-Platzierung und schloss seine Debütsaison auf dem achten Rang ab. Seine Teamkollegen René Rast und Sean Edwards belegten die ersten zwei Positionen. Darüber hinaus nahm Bachler als Gaststarter an zwei Rennen des Porsche Supercups teil. 2013 blieb er im Porsche-Förderprogramm und ging als Stammpilot im Porsche Supercup an den Start.
Sonstiges Seit 2009 wird Bachler von Willi Dörflinger und Toto Wolff gemanagt.
Statistik
Karrierestationen 2000–2006: Kartsport 2006: Formel Lista junior (Platz 14) 2007: Formel Lista junior (Meister) 2008: ADAC-Formel-Masters (Platz 3) 2009: ADAC-Formel-Masters (Platz 2) 2010: Deutsche Formel 3 (Platz 15) 2011: Deutsche Formel 3 (Platz 3) 2012: Deutscher Porsche Carrera Cup (Platz 8) 2015: ADAC GT Masters 2015: FIA WEC 2015: FIA WEC 2017: ADAC GT Masters (Platz 22) 2018: ADAC GT Masters (Platz 23) 2019: ADAC GT Masters (Platz 9) 2020: ADAC GT Masters (Platz 11)
Le-Mans-Ergebnisse
Jahr Team Fahrzeug Teamkollege Teamkollege Platzierung Ausfallgrund 2014 Proton Competition Porsche 911 RSR Christian Ried Khaled Al Qubaisi Rang 21 2015 Abu Dhabi-Proton Racing Porsche 911 RSR Christian Ried Khaled Al Qubaisi Ausfall Wagenbrand 2017 Dempsey-Proton Racing Porsche 911 RSR Stéphane Lémeret Khaled Al Qubaisi Ausfall Unfall 2024 Manthey PureRxcing Porsche 911 GT3 R LMGT3 Alex Malykhin Joel Sturm Rang 41 2025 Manthey Porsche 911 GT3 R LMGT3 Antares Au Loek Hartog Rang 38
Sebring-Ergebnisse Jahr Team Fahrzeug Teamkollege Teamkollege Platzierung Ausfallgrund 2023 Pfaff Motorsports Porsche 911 GT3 R Laurens Vanthoor Patrick Pilet Rang 14 und Klassensieg 2024 MDK Motorsports Porsche 911 GT3 R (992) Anders Fjordbach Kerong Li Rang 40 2025 AO Racing Porsche 911 GT3 R (992) Laurin Heinrich Alessio Picariello Rang 19 und Klassensieg 2026 Manthey-Racing Porsche 911 GT3 R (992) Ricardo Feller Thomas Preining Rang 22 und Klassensieg
Einzelergebnisse in der FIA-Langstrecken-Weltmeisterschaft
Saison Team Rennwagen 1 2 3 4 5 6 7 8 9 2014 Proton Competition Porsche 911 RSR 18 22 21 20 20 24 21 16 2015 Abu Dhabi-Proton Racing Porsche 911 RSR 21 27 DNF 28 27 2016 Abu Dhabi-Proton Racing Porsche 911 RSR 27 2017 Dempsey-Proton Racing Porsche 911 RSR DNF 2024 Manthey-Racing Porsche 911 GT3 16 20 17 41 19 17 14 23 2025 Manthey-Racing Porsche 911 GT3 38
Weblinks
Offizielle Website von Klaus Bachler Karrierestatistik von Klaus Bachler (englisch)
Einzelnachweise
Kategorie:Rennfahrer des 24-Stunden-Rennens von Le Mans Kategorie:Langstrecken-WM-Rennfahrer Kategorie:Rennfahrer des 12-Stunden-Rennens von Sebring Kategorie:ADAC-Formel-Masters-Rennfahrer Kategorie:Rennfahrer (Österreich) Kategorie:Sportler (Judenburg) Kategorie:Österreicher Kategorie:Geboren 1991 Kategorie:Mann