Der Dr. Ernst Fehrer-Preis für herausragende Forschungsleistungen ist ein erstmals 1982 und seitdem jährlich verliehener Wissenschaftspreis in den Gebieten Bauingenieurwesen, Chemie, Elektrotechnik, Maschinenbau oder Physik. Gestiftet wurde die Auszeichnung vom Erfinder und Industriellen Ernst Fehrer zur Förderung der technischen Wissenschaft und ist mit 8.000 Euro dotiert.Elektrotechnik und Informationstechnik, Vol. 120/3 (abgerufen am 27. Februar 2011)
Kriterien Der Dr. Ernst Fehrer-Preis wird an einen an der Technischen Universität Wien ausgebildeten oder an ihr tätigen jungen Wissenschaftler unter 35 Jahren verliehen. (abgerufen am 21. März 2015) In Ausnahmefällen kann der Preis auch an eine Personengemeinschaft verliehen werden.
Gegenstand der Auszeichnung sind neue Wege für Problemlösungen auf den Gebieten Bauingenieurwesen, Chemie, Elektrotechnik, Maschinenbau oder Physik. Die Leistungen können auf konstruktiven, versuchstechnischen oder theoretischen Gebieten liegen und müssen einen stärkeren Bezug auf die praktische Anwendbarkeit oder einen praktisch verwertbaren Nutzen besitzen. Bereits abgeschlossene Entwicklungen können nicht berücksichtigt werden.
Die Verleihung des Preises erfolgt durch das Rektorat der Technischen Universität Wien über Vorschlag des Auswahlkomitees. Das Auswahlkomitee besteht aus dem Vizerektor für Forschung und den Dekanen der Fakultäten für Bauingenieurwesen, Technische Chemie, Elektrotechnik und Informationstechnik, Maschinenwesen und Betriebswissenschaften, und Physik. Die Übergabe des Preises erfolgt durch das Rektorat, möglichst in Anwesenheit der Stifterfamilie, im Rahmen einer akademischen Feier.
Den Dr. Ernst Fehrer-Preis überreicht Rosemarie Fehrer. Sie ist die Witwe des verstorbenen Ernst Fehrer und würdigt damit außergewöhnliche Forschungsleistungen.
Medienberichterstattung Über die Verleihung des Dr. Ernst Fehrer Preis als Auszeichnung an der Schnittstelle von Forschung und Wirtschaft wird in den Massenmedien (ORF, (abgerufen am 6. März 2011) Der Standard,DerStandard, Onlineausgabe v. 22. April 2008, (abgerufen am 6. März 2011) Die Presse,Die Presse, Onlineausgabe vom 22. Jänner 2011 (abgerufen am 6. März 2011) Kronen ZeitungKronen Zeitung, Onlineausgabe vom 6. Dezember 2010 (abgerufen am 6. März 2011)) als auch in Fachmedien für Wirtschaft (Wirtschaftsblatt,, Onlineausgabe vom 1. Dezember 2009 (abgerufen am 6. März 2011) Austrian Business Agency) und Wissenschaft (Informationsdienst Wissenschaft,Informationsdienst Wissenschaft, Onlineausgabe (abgerufen am 6. März 2011) Innovationsreport, Onlineausgabe vom 12. Oktober 2007 (abgerufen am 6. März 2011)) berichtet.
Preisträger 1982: Georg Brasseur 1983: Siegfried Selberherr 1984: Herbert Danninger 1985: Gottfried Magerl 1986: Uwe Schaflinger 1987: Ferdinand Hager 1988: Günter Hofstetter 1989: Ernst Pucher 1990: Karl Svardal 1991: Alexander Renner 1992: Josef Fink 1993: Sabine Mitterer 1994: Christian Kropik 1995: Ernst Strasser 1996: Dietmar Adam 1997: Christoph Wasshuber 1998: Peter Hofmann 1999: Alfred H. Zettler 2000: Felix Trampler 2001: Thilo Sauter 2002: Thomas Konrad Neubauer 2003: José Luis Garcia 2004: Holger Arthaber 2005: Michael Harasek 2006: Alexander Schulz 2007: Olivia Nemethova 2008: Bernd Köberl 2009: Wolfgang Ritter 2010: Balthasar Fischer 2012: Susanne Gmainer 2013: Magdalena Rogger 2014: Michael Schön 2015: Benjamin Kromoser 2016: Johannes Pistrol 2017: Christian Knoll 2018: Ernst Csencsics 2019: Georg Pfusterschmied 2020: Andreas Deutschmann-Olek 2021: Martin Wilkovitsch 2022: Michael Tschiedel 2023: David Brunner 2024: Katharina Ehrmann 2025: Arabel Long
Weblinks Dr.-Ernst-Fehrer-Preis und Preisträger auf der Website der Technischen Universität Wien
Einzelnachweise
Kategorie:Wissenschaftspreis (Österreich) Kategorie:Technische Universität Wien Kategorie:Erstverleihung 1982