mini|Kurt Duwe (2018) Kurt C. Duwe (* 24. Januar 1951 in Hamburg) ist ein deutscher Ozeanograf und Politiker (EFP, FDP). Er war von 2011 bis 2020 Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft und von 2017 bis 2020 deren Vizepräsident.
Leben Duwe wuchs in Hamburg auf. Er wurde 1988 an der Universität Hamburg mit einer Arbeit über die „Modellierung der Brackwasserdynamik eines Tideästuars am Beispiel der Unterelbe“ promoviertDatensatz zu Duwes Dissertation in der Deutschen Nationalbibliothek, abgerufen am 17. September 2014. Duwe ist als Umweltberater für Gewässer- und Meeresschutz tätig.
Duwe engagierte sich zunächst in der Europäischen Föderalistischen Partei (EFP) und war ab 1987 deren Bundesvorsitzender. 1989 musste er zurücktreten, nachdem er Unterstützungsunterschriften zur Europawahl 1989 gefälscht hatte. Dirk van den Boom: Politik diesseits der Macht? (Kapitel: Aufstieg und Fall einer deutschen Kleinpartei: Die Entwicklung der Europäischen Föderalistischen Partei (EFP) — Europa Partei — Die Föderalisten (Sektion Deutschland)). Springer 1999, S. 198f.
Nach dem Eintritt in die FDP im Jahr 2002 war er von 2009 bis 2011 stellvertretender Hamburger FDP-Landesvorsitzender. Duwe gehörte von Februar 2008 bis September 2011 der Bezirksversammlung Harburg an und war dort von 2009 bis 2011 Vorsitzender der FDP-Fraktion. Im Februar 2011 zog Duwe bei der Bürgerschaftswahl 2011 über die Landesliste in die 20. Bürgerschaft ein.Statistik Nord: Wahlergebnisse, Zuteilung der Mandate, abgerufen am 17. September 2014 Darin war er Fachsprecher für Stadtentwicklung, Umwelt und Verfassung.Hamburgische Bürgerschaft: , abgerufen am 17. September 2014 Ende September 2011 legte er sein Bezirksversammlungsmandat nieder, um sich auf die Arbeit als Bürgerschaftsabgeordneter zu konzentrieren.
Bei der Bürgerschaftswahl 2015 erhielt Duwe erneut über Personenstimmen ein Mandat und war somit ab März 2015 Mitglied der 21. Hamburgischen Bürgerschaft.Vorläufiges Ergebnis der Bürgerschaftswahl 2015: Gewählte Kandidatinnen und Kandidaten auf den Seiten des Statistikamtes Nord, abgerufen am 17. Februar 2015 Dort gehörte er dem Eingabenausschuss und dem Ausschuss für Verfassung, Geschäftsordnung und Wahlprüfung an. Am 8. November 2017 wählte ihn die Bürgerschaft als Nachfolger von Wieland Schinnenburg, der in den Deutschen Bundestag gewählt wurde, zu ihrem Vizepräsidenten. auf www.hamburgische-buergerschaft.de, abgerufen am 9. November 2017.
Nachdem die FDP bei der Bürgerschaftswahl 2020 an der Fünfprozenthürde gescheitert war, schied er aus der Bürgerschaft aus., abgerufen am 28. Februar 2020
Weblinks
Biografischer Hinweis bei der FDP-Fraktion
Einzelnachweise
Kategorie:Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft Kategorie:Bundesparteivorsitzender (Deutschland) Kategorie:EFP-Mitglied Kategorie:FDP-Mitglied Kategorie:Politiker (21. Jahrhundert) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1951 Kategorie:Mann Kategorie:Absolvent der Universität Hamburg