mini|hochkant=1.5|Übersichtskarte von Berlin-Spandau
Die Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Spandau beschreibt das Straßensystem im Berliner Ortsteil Spandau mit den entsprechenden historischen Bezügen. Gleichzeitig ist diese Zusammenstellung ein Teil der Listen aller Berliner Straßen und Plätze.
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Überblick Der Ortsteil Spandau hat Einwohner (Stand: ) und umfasst die Postleitzahlenbereiche 13581, 13583, 13585 13587, 13597 und 14052.
Übersicht der Straßen und Plätze
Name/Lage Länge/Maße(in Metern) Namensherkunft Datum der Benennung Anmerkungen BildAchenbachstraße () 110 Heinrich von Achenbach (1829–1899), Jurist und Politiker, Oberpräsident der Provinz Brandenburgstyle="text-align:right;" Die 1890 neu angelegte Straße hieß Kreuzstraße, weil sie zur Kreuzung der Moltke- und Bismarckstraße führte. Die Namensgebung erfolgte aus Dankbarkeit, weil Achenbach dem Verschönerungsverein die Abhaltung von Lotterien genehmigte, aus deren Erlösen der Unterhalt der vom Verein geschaffenen öffentlichen Anlagen mitfinanziert wurde. Ende 1950er Jahre wurde der südliche Straßenabschnitt in die Umgestaltung des Falkenseer Platzes einbezogen. 140px|Achenbachstraße Ackerstraße () 470 die in der Gegend liegenden Äckerstyle="text-align:right;" Die neu entstandene Straße wurde zwischen Berg- und Birkenstraße ab 1867/1869 bebaut, nach 1872 zwischen Falkenhagener- und Blumenstraße. In der Ackerstraße 15 befindet sich die denkmalgeschützte katholisch-apostolische Kirche von 1896. 140px|Ackerstraße 40 (Mietshaus von 1868) Altonaer Straße () 1230 Altona/Elbe, bis 1937 kreisfreie Stadt in Schleswig-Holstein, heute Hamburger Bezirkstyle="text-align:right;" Bereits 1894 bestanden Pläne das Wiesen- und Ackerland zwischen Hamburger Straße, heute Brunsbütteler Damm, und Seeburger Straße zu bebauen. Nach einem Beschluss von 1910 sollten die Straßen in diesem Bereich den Namen von Hanse- und anderen norddeutschen Städten erhalten. So erhielt die im Zuge eines Feldweges projektierte Straße 1910 ihren Namen. 140px|Altonaer Straße in Höhe Hausnummer 84–90, Blickrichtung Ost, Klosterstraße Altstädter Ring () 650 halbringförmige Umgehungsstraße um die Spandauer Altstadtstyle="text-align:right;" Diese Umgehungsstraße um die heutige Fußgängerzone wurde 1960 bis 1962 neu angelegt. Die Benennung in Altstädter Ring erfolgte nach Fertigstellung des 1. Bauabschnittes am 1. April 1962 und des 2. Bauabschnittes am 1. März 1963. Sie führt vom Falkenseer Platz zur Seegefelder Straße. Hier liegt das Rathaus Spandau und dem gegenüber der Münsingerpark. 140px|Altstädter Ring, Aussicht vom Rathausturm Am Bahnhof Spandau () 180 Bahnhof Spandaustyle="text-align:right;" Die Straße verbindet den Brunsbütteler Damm mit der Seegefelder Straße. 140px|Am Bahnhof Spandau Am Hain () 200 Hain, abgeleitet vom Begriff „Totenhain“ (in Bezug auf den Friedhof Ruhleben)style="text-align:right;" Die Straße bildet die Zufahrt zum Friedhof Ruhleben. Lediglich die Zufahrt gehört zum Ortsteil, der Parkplatz zu Westend. 140px|Am Hain Am Juliusturm () 380(im Ortsteil) Juliusturm, einem der Wahrzeichen des Bezirks Spandausstyle="text-align:right;" Der vorherige Name war von vor 1900 Berliner Chaussee. Der Straßenverlauf wurde mehrfach verändert. Bis 1891 verlief sie auf dem heutigen Zitadellenweg. Durch den Bau der Juliusturmbrücke 1938/1939 erhielt sie ihren heutigen Verlauf. Das Gebiet südlich der Zitadelle zwischen der Straße und der Spree wurde früher Alter Kietz genannt. Heute befinden sich hier Industriebauten. Der östliche Abschnitt der Straße verläuft in Haselhorst. 140px|Am Juliusturm Am Koeltzepark () 240 Friedrich Wilhelm Georg Koeltze (1852–1939), Spandauer Bürgermeister und Stadtältester von Berlinstyle="text-align:right;" Die Straße liegt am gleichnamigen Park, der im Jahr 1933, nachdem er in das Eigentum Berlins übergegangen war, auf dem Gelände des früheren Friedhofs der Nikolaikirchengemeinde entstand. Der Friedhof wurde 1772 angelegt und 1886 geschlossen. Der anfängliche Name war Straße 29. 140px|Am Koeltzepark Am Oberhafen () 370 Lage am ehemaligen Oberhafenstyle="text-align:right;" Der Oberhafen, ein bei der Anlegung des Südhafens (1906–1911) beibehaltener Teil des alten Havelbettes, wurde 1933 zugeschüttet. 140px|Am Oberhafen Am Schlangengraben () 550 Schlangengraben, der den Stresow umflossstyle="text-align:right;" Beim Ausbau der zur Festung Spandau gehörenden Stresower Befestigungsanlagen wurde er kanalisiert und Bestandteil dieser Anlagen. Der Graben wurde dann in den Jahren 1914–1916 bis auf die einstige Einmündung in die Havel zugeschüttet. Die Straße erschließt das Industriegebiet an der Spreemündung. 140px|Am Schlangengraben Am Spandauer Wasserturm () 110 Wasserturm des ehemaligen Schlachthofs Spandaustyle="text-align:right;" Der Wasserturm des ehemals hier liegenden Schlachthofes Spandau ist als Baudenkmal gelistet. 140px|Am Spandauer Wasserturm Am Wall () 100 Wallanlagenstyle="text-align:right;" Im Zusammenhang mit dem Rathausbau wurden die hier liegenden Befestigungsanlagen ab 1903 nach dem „Entfestigungsgesetz“ entfernt. 140px|Am Wall An den Freiheitswiesen () 250 hier gelegene Freiheitswiesenstyle="text-align:right;" „Freiheitswiesen“ bedeutet so viel wie „abgabenfreies Land“. Die Straße liegt in einem Industriegebiet nördlich der Ruhlebener Straße. 140px|An den Freiheitswiesen An der Kappe () 490(im Ortsteil) alte Flurbezeichnungstyle="text-align:right;" Die „Kappe“ ist eine alte Flurbezeichnung für das Gelände westlich der Hasenmark und südlich der Spektewiesen. Der Flurname ist wohl von der Beschaffenheit der Gegend, einer Geländekuppe oder „Kappe“, herzuleiten. Der Weg, der seit 1878 seinen Namen trägt, hieß zuvor auf einem Teil zwischen der alten Stadtbefestigung und der Scharfrichterei (Abdeckerei) auch der Schinderweg, später war die Bezeichnung Armer Sünderweg für den östlichen Teil des Weges im Volksmund gebräuchlich, weil er in Richtung auf den früheren Galgenberg führte. Der westliche Abschnitt der Straße verläuft im Ortsteil Falkenhagener Feld. 140px|An der Kappe Askanierring () 2170 Askanier, ostsächsisches (ostfälisches) Fürstengeschlechtstyle="text-align:right;" Im Rahmen der Entfestigung ab 1903 wurden die Festungsanlagen abgetragen und auf dem Gebiet Straßen errichtet. Der Askanierring läuft entlang der in den ehemaligen Festungsanlagen angelegten Innern Ringstraße. 1909 erhielt sie den Namen Askanier Ring (später Askanierring geschrieben). 1937 wurde durch den Bau von Kasernen der Askanierring in zwei Abschnitte geteilt. Der nordöstliche Teil wurde deshalb später herausgelöst und am 29. Januar 1958 Havelschanze benannt. Am 1. März 1963 wurde auch ein Teil des südlichen Abschnitts zur selbstständigen Straße mit dem Namen Münsingerstraße. Am 30. November 2007 wurde die Straße vom Fehrbelliner Tor bis Streitstraße verlängert.Rainer Fliegner: Spandau – Geschichte und Gschichten. Erfurt 2007, Sutton Verlag, ISBN 978-3-86680-122-6 – Askanierring S. 39. 140px|Askanierring Augusta-Ufer () 210 Augusta von Sachsen-Weimar-Eisenach (1811–1890), deutsche Kaiserin und Königin von Preußen, Ehefrau Kaiser Wilhelms I.style="text-align:right;" Bereits der Bebauungsplan von 1880 sah eine Uferstraße am Mühlengraben vor, die als Umgehungsstraße die Altstadt vom Verkehr entlasten sollte. Auf Anregung der Militärverwaltung wurde die Straße nicht ausgebaut, sondern als Uferpromenade vom Verschönerungsverein 1897/1898 angelegt. Die Namensgebung kann sich auch auf das 4. Garde-Grenadier-Regiment „Königin Augusta“ beziehen, das von 1893 bis 1896 in Spandau in Garnison lag. 140px|Augusta-UferBarnewitzer Weg () 230 Barnewitz, Ortsteil der Gemeinde Märkisch Luch in Brandenburgstyle="text-align:right;" Bei der Erstanlage hieß sie Straße 553. Die Straße liegt in einem Siedlungsgebiet der Spandauer Vorstadt, dessen Bau 1939 begonnen wurde. 140px|Barnewitzer Weg Behnitz () 120 vermutlich Behnitz, 1240 angegliedertes Dorfstyle="text-align:right;" Die Altstadt Spandau und den Kolk trennte bis 1912 ein Wasserarm, der sogenannte „Deutsche Rhein“. Er wurde zugeschüttet und die Straße Am Juliusturm angelegt. Die Straße selbst liegt auf der früheren Insel Behnitz, einem der ältesten Siedlungsgebiete des Bezirks Spandau und ist einer der ältesten Straßennamen. Die kleine Straße mit Kopfsteinpflaster liegt dicht am Havelufer und durch die breite Straße Am Juliusturm von der südlichen Altstadt getrennt. Die Spandauer Schleuse und einige schmucke Altbauten sind hier zu finden. Hier liegen mehrere denkmalgeschützte Bauten wie die Kirche St. Marien am Behnitz. und das Heinemannsche Haus von 1770 140px|Behnitz 140px|Behnitz Bismarckplatz () 170 × 160 × 70 Otto von Bismarck (1815–1898), erster deutscher Reichskanzlerstyle="text-align:right;" Seit 1866 wurden die in Stadtnähe gelegenen „Spektewiesen“ mehr und mehr bebaut. Auf dem damals Bürgerbauplatz genannten Platz (hier lagerte Baumaterial) wurden ab 1880 Grünanlagen angelegt und Wochenmärkte abgehalten. Am 10. Mai 1901 (dem 30. Jahrestag des Frankfurter Friedens) wurde hier ein Bismarckdenkmal mit einem Standbild des Bildhauers Georg Meyer-Steglitz errichtet. Dabei erhielt der Platz seinen heutigen Namen. 1941 schmolz man die Bronzestatue (wie viele andere Statuen zu der Zeit) ein und riss die Denkmalsreste ab. 140px|Bismarckplatz Bismarckstraße () 460 Otto von Bismarck (1815–1898), erster deutscher Reichskanzlerstyle="text-align:right;" Die 1890 angelegte Spektestraße war eine für damalige Verhältnisse sehr großzügig angelegte Straße und wurde deshalb im Jahre 1891 in Bismarckstraße umbenannt. Hier befindet sich das Kant-Gymnasium 140px|Bismarckstraße Blumenstraße () 300 auf die in der Nachbarschaft gelegenen Blumengärtenstyle="text-align:right;" Die in der Spandauer Neustadt gelegene alte Feldstraße gabelte sich in ihrem westlichen Teil in zwei Arme, die beide ebenfalls als Feldstraße bezeichnet wurden. Im Jahr 1891 erhielt der nordwestliche Teil den Namen Blumenstraße. 140px|Blumenstraße Borchertweg () 150 Wolfgang Borchert (1921–1947), Schriftstellerstyle="text-align:right;" Die Straße wurde zum Zeitpunkt der Benennung neu angelegt. Sie verläuft zwischen Askanierring und Hohenzollernring. Hier befindet sich die Wolfgang-Borchert-Oberschule. 140px|Borchertweg Borkumer Straße () 290 Borkum, westlichste und größte der Ostfriesischen Inselnstyle="text-align:right;" Die in Klosterfelde liegende Straße hieß bei der Erstanlage Straße 23a. 140px|Borkumer Straße Borkzeile () 360 Wilhelm Bork (1842–1906), Eisenbahnpionier, Wegbereiter der Elektrifizierung der Eisenbahnstyle="text-align:right;" Die Straße entstand im Gebiet Klosterfelde nördlich der Hamburger Eisenbahn aus einem neu angelegten nördlichen Straßenteil und einem südlichen Teil, der von 1889 bis 1961 den Namen Grüner Weg trug. 140px|Borkzeile Breite Straße () 480 ursprünglich die breiteste Straße der Spandauer Altstadtstyle="text-align:right;" Diese Straße in der Spandauer Altstadt ist eine der ältesten Straßen. Ursprünglich bildete sie mit der Klosterstraße in Klosterfelde eine Einheit; dieser Straßenzug wurde dann wahrscheinlich durch den Bau der Stadtmauer im 14. Jahrhundert unterbrochen. Sie ist eine der wenigen Spandauer Straßen, die ihren Namen bis heute behalten haben. Er wurde bereits 1701 in überlieferten Unterlagen genannt. In der Breiten Straße 32 steht das inzwischen renovierte Gotische Haus, das als das älteste erhalten gebliebene Wohnhaus in Berlin gilt. Es wurde um 1500 gebaut und beherbergt heute das Heimatmuseum. Weiterhin gibt es Breite Straße Nr. 12, 21, 29 und 35 Feldsteinbrunnen von 1300/1400. Die Straße in der Altstadt Spandau ist von Wohn- und Geschäftshäusern geprägt. Sie ist am nördlichen Ende reine Fußgängerzone, die nur am Vormittag beliefert werden darf.Breite Straße, Berlin-Spandau (Altstadt Spandau) 140px|Breite Straße / Ecke Wasserstraße 140px|Spandau Breite Straße Brunsbütteler Damm