miniatur|270px|Kosova als Teil des Osmanischen Reiches miniatur|270px|Das Gebiet des Vilâyets Kosova (1907) miniatur|270px|Das Gebiet des Vilâyets von Kosova

Das Vilâyet Kosova (, , , , ) war ein Vilâyet des Osmanischen Reiches auf der Balkanhalbinsel. Die Hauptstadt war Üsküp, das heutige Skopje.

Geschichte Das Vilâyet Kosova wurde nach einer Verwaltungsreform im Jahre 1877 aus der Provinz Prizren in Rumelien geschaffen und war somit auch die Geburtsstunde dieses Toponyms.

Die Grenzen der Provinz verschoben sich, als das Osmanische Reich – als Folge des nach dem russisch-türkischen Krieges 1877–1878 und des Berliner Kongress – Gebiete an die Nachbarländer verlor. Danach wurden auch reichsintern Teile der Provinz Kosova – darunter die Stadt Monastir – in die Provinz Thessaloniki verlegt.

Im Jahre 1878 kam der Sandschak Novi Pazar, eine Unterteilung der Provinz Kosova, unter österreichisch-ungarische militärische Besatzung, unter der es bis 1908 blieb. Nach den Balkankriegen von 1912 und 1913 wurde die Provinz zwischen Montenegro, Serbien, Albanien und Bulgarien aufgeteilt, und die geteilten Gebiete den jeweiligen Staaten einverleibt.

Organisation Sandschak Üsküp, Üsküp Sandschak Priştine, Priştine Sandschak Prizren, Prizren Sandschak İpek, İpek Sandschak Yeni Pazar, Yeni Pazar Sandschak Taşlıca, Taşlıca

Städte Neben der Hauptstadt Üsküp gab es eine Reihe weiterer wichtiger Städte im Vilâyet Kosovo (türkischer bzw. osmanischer Name):

Priştine Gilan Kumanova Koçani İştip Köprülü Kalkandelen Prizren Yakova Mitroviça İpek Berane Yeni Pazar Seniçe Semi Pazar Taşlıca

Literatur

Weblinks Karte

Kosovo Kosovo Kategorie:Osmanisches Albanien Kategorie:Geschichte des Kosovo Kategorie:Bulgarische Geschichte Kategorie:Skopje