mini|U-Boot-Ehrenmal Möltenort Die Liste deutscher U-Boote (1935–1945)/U 1–U 250 verzeichnet die von der Kriegsmarine im Zweiten Weltkrieg eingesetzten U-Boote U 1 bis U 250.
Legende Zum Schicksal der U-Boote (Stichdatum 8. Mai 1945): † = durch Kriegshandlungen zerstört ? = im Einsatz vermisst § = aufgebracht, gekapert, erbeutet oder bei Kriegsende übergeben × = Unfall oder selbst versenkt A = Deutsche Außerdienststellung (verschrottet, abgewrackt oder einer anderen Verwendung zugeführt)
U 1–U 50 Schiff Klasse Werft Indienst- stellung Außerdienst- stellung Verlust- datum Bemerkung U 1 II A Deutsche Werke † vor Helgoland auf eine Mine gelaufen (24 Tote). U 2 II A Deutsche Werke × Kollision mit Fischdampfer Helmi Söhle westlich von Pillau (17 Tote). Das Boot wurde am 9. April 1944 gehoben und später in Pillau/Seekanal ausgeschlachtet. U 3 II A Deutsche Werke A nach Außerdienststellung am 1. August 1944 wurde das Boot für Geräusch- und Schockdämpfungsversuche gegen Wasserbomben eingesetzt und am 3. Mai 1945 von der britischen Armee erbeutet, zum Hulk gemacht und noch 1945 verschrottet U 4 II A Deutsche Werke A nach Außerdienststellung und Ausschlachtung wurde es von der Roten Armee am 29. Mai 1945 in Gotenhafen erbeutet und vermutlich verschrottet U 5 II A Deutsche Werke × westlich von Pillau durch Tauchpanne gesunken (21 Tote, 16 Überlebende) U 6 II A Deutsche Werke A nach Außerdienststellung und Ausschlachtung in Gotenhafen wurde es am 29. März 1945 von den Sowjets erbeutet und später abgebrochen. U 7 II B Germaniawerft × westlich von Pillau durch Tauchpanne gesunken (29 Tote) U 8 II B Germaniawerft × bei der Aktion Regenbogen in Wilhelmshaven selbst versenkt. Das Boot wurde im Oktober 1945 von den Briten mit geballten Ladungen gesprengt und verschrottet. U 9 II B Germaniawerft † im Hafen von Constanța durch sowjetische Flugzeuge bombardiert und versenkt (27 Tote). Es wurde am 22. Oktober 1944 durch den sowjetischen Havariedienst der Schwarzmeerflotte gehoben. Das Boot wurde am 12. Dezember 1946 zum Abwracken freigegeben. U 10 II B Germaniawerft A nach Außerdienststellung und Ausschlachtung wurde es am 29. März 1945 in Danzig von der Roten Armee erbeutet und abgewrackt U 11 II B Germaniawerft A in Gotenhafen außer Dienst gestellt und später, bei der Aktion Regenbogen in Kiel gesprengt. Das Boot wurde 1947 abgewrackt und verschrottet. U 12 II B Germaniawerft † vor Dover auf eine Mine gelaufen (27 Tote) U 13 II B Deutsche Werke † in der Nordsee, südöstlich von Lowestoft, durch Wasserbomben der britischen Sloop HMS Weston versenkt. Die Überlebenden kamen in Kriegsgefangenschaft. U 14 II B Deutsche Werke A nach Außerdienststellung am 5. Mai 1945 in Wilhelmshaven bei der Aktion Regenbogen selbst versenkt. Die Boote wurden zwischen dem 10. Oktober 1945 und dem 25. Oktober 1945 von den Briten mit geballten Ladungen gesprengt und später verschrottet. U 15 II B Deutsche Werke x in den Hoofden (südliche Nordsee) Kollision mit deutschem Torpedoboot Iltis (25 Tote) U 16 II B Deutsche Werke † im Ärmelkanal durch Wasserbomben der HMS Puffin und HMS Cayton Wyke versenkt (28 Tote) U 17 II B Germaniawerft × bei der Aktion Regenbogen in Wilhelmshaven selbst versenkt. Die Boote wurden zwischen dem 10. Oktober 1945 und dem 25. Oktober 1945 von den Briten mit geballten Ladungen gesprengt und später verschrottet. U 18 II B Germaniawerft und 25. Aug. 1944 und 25. Aug. 1944 × in der Lübecker Bucht durch einen versehentlichen Rammstoß des deutschen Torpedobootes T 156 versenkt (8 Tote); das Boot wurde am 28. November 1936 gehoben und am 25. August 1944 durch Selbstsprengung versenkt. Später gehoben und am 26. Mai 1947 vom sowjetischen Unterseeboot M-120, südwestlich von Sewastopol auf der Position , im Marine-Planquadrat CL 5551, durch einen Torpedo versenkt. U 19 II B Germaniawerft × vor der türkischen Schwarzmeerküste nach Aufbrauchen des Treibstoffes selbst versenkt U 20 II B Germaniawerft × vor der türkischen Schwarzmeerküste selbst versenkt U 21 II B Germaniawerft A Boot in Pillau außer Dienst gestellt und bis Februar 1945 ausgeschlachtet und anschließend verschrottet. U 22 II B Germaniawerft † ist wahrscheinlich am 23. März 1940 in der Nordsee vor dem Skagerrak, im Minen-Warngebiet, auf eine Mine gelaufen und gesunken (27 Tote) U 23 II B Germaniawerft × in Constanța selbst versenkt U 24 II B Germaniawerft † bereits am 20. August 1944 bei einem sowjetischen Luftangriff durch Bombentreffer schwer beschädigt, wurde es im Schwarzen Meer auf Reede vor Constanța gesprengt. Das Boot wurde am 7. Juni 1945 von den Sowjets gehoben und am 26. Mai 1947 durch einen Torpedo des sowjetischen Unterseebootes M-120 im Schwarzen Meer vor Sewastopol auf Position im Planquadrat CL 5551 versenkt. U 25 I A AG Weser † in der Nordsee, nördlich von Terschelling, auf eine Mine gelaufen (49 Tote) U 26 I A AG Weser † südwestlich von Irland durch Fliegerbomben eines australischen Sunderland-Flugbootes und Wasserbomben der britischen Korvette Gladiolus versenkt U 27 VII A AG Weser † westlich von Schottland durch Wasserbomben der britischen Zerstörer Faulknor, Fearless, Fortune und Forester versenkt U 28 VII A AG Weser A am 17. März an der Pier in Neustadt in Holstein wegen eines Unfalls gesunken; später im März 1944 gehoben und außer Dienst gestellt. Es diente ab dem 1. Januar 1945 als Lehrboot bei der 3. U-Lehrdivision, Neustadt. U 29 VII A AG Weser × nach Außerdienststellung noch als Lehrboot bei der 2. U-Lehrdivision in Gotenhafen verwendet und bei der Aktion Regenbogen in der Kupfermühlenbucht bei Flensburg selbst versenkt. U 30 VII A AG Weser × bei der Aktion Regenbogen in der Kupfermühlenbucht bei Flensburg selbst versenkt. Das Boot wurde 1948 gehoben und verschrottet. U 31 VII A AG Weser und 5. Nov. 1940 und 5. Nov. 1940 †durch eine Bristol Blenheim auf Schilling Reede vor Wilhelmshaven versenkt (58 Tote), gehoben und am 30. Juli 1940 ein zweites Mal in Dienst genommen. Nordwestlich von Irland durch Wasserbomben des britischen Zerstörers Antelope und eines Flugbootes versenkt (2 Tote) U 32 VII A AG Weser † nordwestlich von Irland durch Wasserbomben der britischen Zerstörer Harvester und Highlander versenkt (9 Tote) U 33 VII A Germaniawerft † im Firth of Clyde während des Minenlegens durch Wasserbomben des britischen Minensuchers HMS Gleaner versenkt (25 Tote) U 34 VII A Germaniawerft † vor Memel durch Kollision mit dem U-Boot-Tender Lech gesunken; später gehoben am 24. August 1943, am 8. September 1943, außer Dienst gestellt. U 34 sollte anschließend nach Westen geschleppt werden, doch sank es auf dem Weg dorthin vor Warnemünde auf Position . Es wurde im April 1953 von der DDR gehoben und bei der Volkswerft in Stralsund abgebrochen und verschrottet. (4 Tote) U 35 VII A Germaniawerft † in der Nordsee durch Wasserbomben der britischen Zerstörer Kingston, Icarus und Kashmir versenkt U 36 VII A Germaniawerft † in der Nordsee, südwestlich von Kristiansand, durch Torpedo vom britischen U-Boot HMS Salmon versenkt (40 Tote) U 37 IX A AG Weser × bei der Aktion Regenbogen vor Sønderborg selbst versenkt. Das Boot wurde nach Kriegsende gehoben und verschrottet. In anderen Quellen wurde das Boot bereits am 5. Mai 1945 versenkt. U 38 IX A AG Weser × bei der Aktion Regenbogen vor Wesermünde selbst versenkt. Das Boot wurde 1948 gehoben und verschrottet. U 39 IX A AG Weser † nordwestlich von Irland durch Wasserbomben der britischen Zerstörer Faulknor, Foxhound und Firedrake versenkt U 40 IX A AG Weser † im Ärmelkanal auf eine Mine gelaufen (45 Tote) U 41 IX A AG Weser † südlich von Irland durch Wasserbomben des britischen Zerstörers Antelope versenkt (49 Tote) U 42 IX A AG Weser † südwestlich von Irland durch Wasserbomben der britischen Zerstörer Imogen, Ilex, Inglefield und Ivanhoe versenkt (26 Tote) U 43 IX A AG Weser † südwestlich der Azoren durch Flugzeugtorpedo einer Grumman TBF Avenger und einer Grumman F4F Wildcat des amerikanischen Flugzeugträgers USS Santee versenkt (55 Tote) U 44 IX A AG Weser † auf Mine gelaufen und gesunken (Totalverlust) (47 Tote) U 45 VII B Germaniawerft † südwestlich von Irland durch Wasserbomben der britischen Zerstörer Inglefield, Ivanhoe, Intrepid und Icarus versenkt (38 Tote) U 46 VII B Germaniawerft A nach Außerdienststellung als Lehrboot bei der 3. U-Lehrdivision in Neustadt verwendet und am 4. Mai 1945 bei der Aktion Regenbogen in der Kupfermühlenbucht bei Flensburg selbst versenkt U 47 VII B Germaniawerft † im Nordatlantik, südlich von Island vermisst. Mögliche Ursachen: Tauchpanne, Treibminen, Kreisläufer eines eigenen Torpedos oder Wasserbomben der britischen Korvetten HMS Arbutus und HMS Camelia. (45 Tote) U 48 VII B Germaniawerft × nach Außerdienststellung als Lehrboot bei der 3. U-Lehrdivision in Neustadt und bei der Aktion Regenbogen vor Neustadt in Holstein selbst versenkt. U 49 VII B Germaniawerft † bei Narvik durch Wasserbomben der britischen Zerstörer Fearless und Brazen versenkt (1 Toter) U 50 VII B Germaniawerft † in der Nordsee auf eine Mine gelaufen (44 Tote) UBOOTARCHIV
U 51–U 100