Ali Ghaleb Himmat (; * 16. Juni 1938 in Damaskus, Syrien) ist ein syrischstämmigerKhadija Katja Wöhler-Khalfallah: Netzwerke und ideologische Wurzeln der arabischen Fundamentalisten in Deutschland. In: Thorsten Gerald Schneiders (Hrsg.): Die Araber im 21. Jahrhundert. Politik, Gesellschaft, Kultur. Springer, Wiesbaden 2013, ISBN 978-3-531-18526-2, S. 413–438 (hier: S. 418). italienischer Geschäftsmann. Leseprobe "Die vierte Moschee" von Ian Johnson, Internetseite der Zeitung Freitag. Abgerufen am 7. April 2024. der Kommission vom 19. Mai 2003 zur achtzehnten Änderung der Verordnung (EG) Nr. 881/2002 des Rates über die Anwendung bestimmter spezifischer restriktiver Maßnahmen gegen bestimmte Personen und Organisationen, die mit Osama bin Laden, dem Al-Qaida-Netzwerk und den Taliban in Verbindung stehen, und zur Aufhebung der Verordnung (EG) Nr. 467/2001 des Rates Er lebt in Campione d’Italia in Italien, in der Nähe des Youssef Nada. Zumindest 2001 lebte er dort in einer luxuriösen Villa.Khadija Katja Wöhler-Khalfallah: Islamischer Fundamentalismus. Von der Urgemeinde bis zur deutschen Islamkonferenz. Verlag Hans Schiler, Berlin 2009, ISBN 978-3-89930-229-5, . Er lebte wie Nada in den späten 1970er Jahren und den frühen 1980er Jahren in den USA."Capitalism's Achilles heel: dirty money and how to renew the free-market system" Raymond W. Baker, Verlag John Wiley and Sons, 2005. ISBN 0-471-64488-9 . Seite 125 bei Google Books 1990 erhielt er die italienische Staatsbürgerschaft.Women, equality and Islam: Rethinking the faith to meet the expectations of modern man Samir Khalil Samir, AsiaNews 03/02/2010 Seine Tochter Huda Himmat war stellvertretende Vorsitzende des Forum of European Muslim Youth and Student Organizations (FEMYSO).
Religiöse Aktivität Laut Ian Johnson, dem Autor des Buches Die vierte Moschee gehört Himmat zum ägyptischen Teil der Muslimbrüder. Er leitete von 1973 bis 2002 die Islamische Gemeinschaft in Deutschland. IGD Webseite, 16. Februar 2006
Himmat war Geschäftsführer und einer der Gründer der 1988 gegründeten Firma al-Taqwa. Family Security Matters Archive, 6. Juni 2007. Abgerufen am 7. April 2024.Brothers at bay - Egypt's government battles with the Muslim Brotherhood The Economist 17. April 2008 Al-Taqwa hatte ihren Sitz in Lugano, und ihr wurde vorgeworfen, Al-Qaida unterstützt zu haben.Verdacht gegen Al Taqwa nicht erhärtet. swissinfo 2. Juni 2005 Telegiornale, swissinfo.ch vom 1. Juni 2005 Ein ehemaliger Aktionär von Al-Taqwa war Ibrahim El-Zayat, sein Nachfolger als Vorsitzender der Islamischen Gemeinschaft in Deutschland.Wendiger Weltmann Andrea Brandt, Der Spiegel Spezial 2/2008, 25. März 2008
2005 stellte die schweizerische Bundesanwaltschaft das Strafverfahren wegen Verdachts auf Beteiligung und/oder Unterstützung einer kriminellen Organisation gegen die beiden Nada/Al-Taqwa-Verantwortlichen Youssef Nada und Ghaleb Himmat ein. Der zur rechten Szene gehörende Ahmed Huber saß im Verwaltungsrat von al-Taqwa.Guter Muslim Beat Balzli, Der Spiegel 46/2001, 12. November 2001
Im April 2008 wurde Himmat in Abwesenheit zu zehn Jahren Gefängnis verurteilt bei einem ägyptischen Militärgerichtsverfahren wegen Mitgliedschaft und Unterstützung einer verbotenen Organisation und Geldwäsche.Egyptian Brethren appear in court BBC, 4. Juni 2007Egypt: Military Court Convicts Opposition Leaders Human Rights Watch 15. April 2008
Einzelnachweise
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