Die Liste enthält besonders bedeutende und bekannte Straßen und Plätze der Städte und Großstädte der Metropolregion Rhein-Ruhr.

Bergkamen

Die Präsidentenstraße ist die Haupteinkaufsstraße in Bergkamens Zentrum.

Bochum

mini|Das Bermudadreieck am frühen Morgen außerhalb der Saison mini|hochkant|Bochums Königsallee Die Königsallee ist heute eine wichtige Verbindungsstraße von der Innenstadt in den Bochumer Süden. Die vierspurige Straße wurde im nördlichen Teil um 1910 als Erschließung des neuen Stadtviertels Ehrenfeld angelegt. Der südliche Teil wurde um 1930 als Arbeitsbeschaffungsmaßnahme begonnen und erst Mitte der 1950er Jahre fertiggestellt. Kennzeichnend für die Königsallee ist ihr großzügiger Verlauf sowie ihr alter Baumbestand an ihren Rändern und auf dem Mittelstreifen. Sie wurde in dem Lied „Bochum“ von Herbert Grönemeyer verewigt. Der Wattenscheider Hellweg gibt auf seinem gesamten Verlauf bis zur Stadtgrenze nach Essen eine gute Vorstellung über das historische Aussehen des Hellwegs im Ruhrgebiet. Interessant ist dabei weniger die Bebauung der Straße, sondern vielmehr die Tatsache, dass sie sich entlang eines Höhenzuges auf weiten Strecken durch landwirtschaftlich genutztes Gebiet zieht. An guten Fernsichttagen geht von dort aus der Blick bis ins 30 km entfernte Münsterland. Zu ihren markanten Punkten gehören die Pilgerkapelle St. Bartholomäus und das Heimatmuseum Helfs Hof. Die westlich in Steele endende Landstraße wurde bis 1794 als Chaussee ausgebaut. Nach Osten setzt sie sich in der Essener Straße und der Alleestraße bis zur Bochumer Innenstadt fort, im letzten Abschnitt tangiert sie das Werksgelände des ehemaligen Bochumer Vereins mit der Jahrhunderthalle. Das Bermuda3eck am Rande der Bochumer Innenstadt ist mit 60 gastronomischen Betrieben das wichtigste Kneipenzentrum des Ruhrgebiets und wird aus drei Straßen gebildet. Die „Kantenlänge“ des Bermudadreiecks beträgt circa 2 km. Es gibt über 7.000 Plätze in der Gastronomie, davon 3.000 Freisitzplätze. Über drei Millionen Gäste besuchen die Kneipenmeile pro Jahr. Im Sommer kommen bis zu 30.000 Gäste pro Tag, bei großen Events wie dem Festival Bochum Total sind es bis zu 400.000 Besucher pro Tag. Die Kortumstraße und die Huestraße sind zentrale Teile der Bochumer Fußgängerzone und Einkaufsmeile.

Bonn

Die Museumsmeile ist ein Anziehungspunkt für alle, die an Kunst und Kultur interessiert sind. Dort finden sich neben dem Kunstmuseum auch die Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland, das Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland und weitere Ausstellungen.

Bottrop

Der zentrale Platz in Bottrop ist der Pferdemarkt.

Dortmund

mini|Friedensplatz mit Altem und Neuem Stadthaus sowie Berswordt-Halle mini|Rheinlanddamm in Höhe der Signal-Iduna Hauptverwaltung mini|Der Gründungsort der Dortmunder Borussia – der Borsigplatz Der historische Westfälische Hellweg, der sich in Dortmund zwischen Reinoldi- und Marienkirche in den Westen- und Ostenhellweg teilt. Beide sind in Dortmund als Fußgängerzone ausgebaut und werden als Einkaufsstraßen genutzt. Der etwa einen Kilometer lange Westenhellweg ist die am zweithäufigsten frequentierte Einkaufsstraße Deutschlands. Die Brück- und die Wißstraße als Teil einer historischen Handelsroute von der Kölner Bucht Richtung Norddeutschland und Ostseeraum. Die Wißstraße ist heute eine kleine, eher unscheinbare Einkaufsstraße, während die Brückstraße Teil des Dortmunder Nachtlebens ist und eine hohe Dichte an Imbissen aufweist. Der Alte Markt ist der historische Marktplatz Dortmunds und diente wohl vor allem dem Fernhandel. Heute befinden sich überwiegend Gastronomiebetriebe um den Alten Markt. Der zentral in der Dortmunder Innenstadt gelegene Hansaplatz ist Dortmunds größter innerstädtischer Platz und dient mittwochs und samstags als Marktplatz. Zum Weihnachtsmarkt wird auf dem Hansaplatz der nach Angaben der Stadt Dortmund größte Weihnachtsbaum der Welt aufgestellt. Der Friedensplatz, der neben dem Hansaplatz zweite bedeutende Platz in der Dortmunder Innenstadt, liegt zwischen dem Dortmunder Rathaus sowie dem Alten und Neuen Stadthaus mit der Berswordt-Halle. Den Mittelpunkt des Platzes bildet eine Säule, auf der das Wort „Frieden“ in mehreren Sprachen zu lesen ist. Der Wall stellt die Grenze des historischen Dortmund dar. Heute ist er unterteilt in Burg-, Schwanen-, Ost-, Süd-, Hiltrop-, Hoher sowie Königswall und dient als Hauptstraße rund um die Dortmunder Innenstadt. Die Bundesstraße 1 stellt den Teilabschnitt des Ruhrschnellwegs auf Dortmunder Stadtgebiet dar und gliedert sich dort im Wesentlichen in den Rheinland- und den Westfalendamm. Die B1 wird täglich von 80.000 Kraftfahrzeugen frequentiert und zählt damit zu den am stärksten befahrenen Straßen in Deutschland. Am 19. Juli 2008 wurde der Rheinlanddamm erstmals mehrere Tage für den Straßenverkehr gesperrt, da er als Veranstaltungsort der Loveparade diente. Die Strobelallee war eine Hauptachse des ehemaligen Volksparks Dortmund. Heute sind an dieser die Westfalenhallen, das Stadion Rote Erde, das Westfalenstadion (heute Signal-Iduna-Park) und weitere öffentliche Einrichtungen zu finden. Der Borsigplatz ist als zentraler Platz der Dortmunder Nordstadt in der Nähe der ehemaligen Westfalenhütte vor allem als Gründungsort von Borussia Dortmund bekannt. Der Nordmarkt ist das Zentrum der Dortmunder Nordstadt. Auf ihm findet dienstags und freitags ein Wochenmarkt statt. Der Platz ist allerdings als Drogenumschlagsplatz in Verruf geraten. Die Linienstraße ist eine Bordellstraße mit Sichtblende.

Duisburg

mini|Brücke der Solidarität mini|Brückentürme der Friedrich-Ebert-Brücke Die Berliner Brücke gilt als eine der längsten Straßenbrücken Deutschlands. Die Brücke der Solidarität verbindet die Stadtteile Rheinhausen und Hochfeld. Sie erhielt ihren Namen 1988, als zehntausende Menschen in mehreren Demonstrationen gegen die Schließung eines lokalen Stahlwerks und wurde damit zum Synonym der Stahlkrise. Im Zentrum prägen der Burgplatz, die Salvatorkirche sowie das Rathaus das Bild der im Zweiten Weltkrieg weitgehend zerstörten Altstadt. Die Friedrich-Ebert-Brücke verbindet den rechtsrheinischen Stadtteil Ruhrort mit dem linksrheinischen Stadtteil Homberg. Sie besteht bereits seit 1904. Altmarkt Hamborn Die Königstraße ist die wichtigste Einkaufsstraße der Stadt. Den gegenwärtigen Namen erhielt sie im Jahre 1850 zu Ehren des Königs Friedrich-Wilhelm IV, zuvor hieß die Straße, die außerhalb der Stadtmauern lag, Schwedenallee. Die Straße ist eine Fußgängerzone, im Jahre 1992 wurde die Stadtbahnlinie in einen unterirdischen Tunnel verlegt. Die Südseite ist mit einer Stahl- und Glas-Konstruktion überdacht. An der Königstraße befinden sich sechs Brunnen, darunter der „Lifesaver“ von Niki de Saint Phalle und Jean Tinguely. Der König-Heinrich-Platz ist der zentrale Platz in der Duisburger Innenstadt. Die Schwanentorbrücke ist eine von zwei Hubbrücken und überquert den Innenhafen. Eine erste Brücke gab es bereits 1841, die gegenwärtige Brücke entstand 1950. Marxloh Pollmann ist ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt im Norden der Stadt an der Bundesstraße 8. Hier treffen die Straßenbahnlinien 901 und 903 aufeinander. Zudem existieren hier viele von Immigranten geführte Geschäfte, was diesem Platz eine besondere Atmosphäre verleiht.

Düsseldorf

mini|Die Königsallee bei Nacht mini|Die Schadow-Arkaden in der Schadowstraße Die Königsallee, bekannt auch unter dem Kürzel Kö, ist nach der Hamburger Reeperbahn und dem Berliner Kurfürstendamm die weltweit drittbekannteste deutsche Straße, unter anderem wegen ihrer zahlreichen exklusiven Geschäfte. Die Rheinuferpromenade ist eine Raumfolge an der Waterfront Düsseldorfs. Neben der Königsallee ist sie – auch wegen der Aussicht auf den Rhein und die Skyline der Stadt – die beliebteste Flaniermeile Düsseldorfs. Die Bolkerstraße ist eine zentrale Straße und Touristendestination in der Altstadt Düsseldorfs, zugleich eine der ältesten Straßen der Stadt. Sie beherbergt gut 50 Restaurants und Bars. Die Ratinger Straße ist eine belebte Straße in der Altstadt mit zahlreichen, besonders bei Einheimischen beliebten Kneipen in der Nähe der Kunstakademie; einst der Weg von Düsseldorf nach Ratingen. Die Berliner Allee ist eine nach dem Zweiten Weltkrieg angelegte Hauptverkehrsachse in Nord-Süd-Richtung in der Düsseldorfer Innenstadt. Dort befinden sich unter anderem das Thyssen-Hochhaus und das Düsseldorfer Schauspielhaus. Die Schadowstraße ist die größte Einkaufsstraße Düsseldorfs. Über sie erreicht man unter anderem die Schadow-Arkaden. Am Wehrhahn Der Burgplatz ist ein Platz in der Düsseldorfer Altstadt direkt am Rhein. Dort befindet sich mit dem Schlossturm der letzte verbliebene Teil des Düsseldorfer Schlosses.

Essen

Die Freiheit ist ein programmatischer Name für den Südausgang des Bahnhofs nach Rüttenscheid. Drumherum befindet sich die aus Postbank, RWE, Evonik und anderen Hochhäusern bestehende „Skyline“ Essens. Eingefasst wird sie im Süden vom Saalbau und dem Aalto-Theater. Der Berliner Platz gilt eher als eine verkehrsreiche Straßenkreuzung denn als städtischer Raum. Im Jahre 1999 hat man im Rahmen der Perspektivwerkstatt Berliner Platz versucht, unter Beteiligung der Bürger und internationaler Architektenteams Konzepte für eine ergänzende Neubebauung der Gegend zu entwickeln; sie wurden bis heute nicht umgesetzt. Die Kettwiger Straße, die Limbecker Straße und die Viehofer Straße sind drei bedeutende Straßen, die (als Fußgängerzonen) aus jeweils verschiedenen Richtungen ins Stadtzentrum führen. mini|Kennedyplatz Die vorgenannten drei Straßen münden auf bzw. verlaufen in unmittelbarer Nähe von Kennedyplatz bzw. Porschekanzel. Sie sind somit weitere Bestandteile der Essener Fußgängerzone. Die Porschekanzel mit der ÖPNV-Station Rathaus Essen bildet hier den Eingang zur Rathaus Galerie (ehemaliges „City-Center“) und zum Rathaus. Die Alfredstraße und die Rüttenscheider Straße bilden die Südachsen von Essen. Rüttenscheid ist die inoffizielle Altstadt von Essen. Zahlreiche Gaststätten und Läden befinden sich an der Rüttenscheider Straße, die kurz „Rü“ genannt wird. Die Gemarkenstraße und der Gemarkenplatz befinden sich in Holsterhausen und gelten als Einkaufsmeile teils des „gehobenen Bedarfs“. Der Borbecker Markt gliedert sich in den neuen Markt unten am Bahnhof und den Alten Markt 150 m nördlich davon an der Kirche St. Dionysius. Borbeck als „Großstadt in der Großstadt“ hat ein lebendiges Marktgeschehen. Die Steeler Straße und der Grendplatz bilden die Ostachse und sind das Zentrum des östlichen Stadtteils Steele, der Endpunkt von Straßenbahn- und Buslinien sowie das Zentrum des Einzelhandels und Endpunkt der Steeler Fußgängerzone. Der Frintroper Markt liegt in Unterfrintrop und abseits der verkehrsbelebten Frintroper Straße. Er gilt als ruhiger Treff im westlichsten Essener Stadtteil. Die Brückstraße liegt im Zentrum von Essen-Werden. Die Insellage der Altstadt teilt die Verkehrsströme in Nord- und Südströme. Sie agiert als Verteiler zum ruhigen Werdender Altstadt-Nordbereich entlang der Ruhr. Der Markt auf der Margarethenhöhe liegt in Essen-Margarethenhöhe. Er ist Kulturerbe des Kruppschen Wohnsiedlungs-Baus. Die Altenessener Straße ist eine der Hauptverkehrsstraßen, die Richtung Norden aus die Innenstadt führt. In Altenessen befinden sich entlang der Altenessener Straße kleinere Geschäfte und das Einkaufszentrum Allee-Center. Die Altenessener Straße führt nach Gelsenkirchen-Horst. Die Gladbecker Straße ist eine der Hauptverkehrsachsen, welche nach Boy und Gladbeck führt.

Gelsenkirchen

Die zu einer Fußgängerzone umgewandelte Bahnhofstraße liegt in der Innenstadt, sie ist gleichzeitig die Haupteinkaufsstraße der Stadt. Die Hochstraße im Stadtteil Buer ist die zweite große Fußgängerzone in Gelsenkirchen. Sie ist vor allem für die nördlichen Stadtteile von Bedeutung.