miniatur|'Ueber die Technik der Oesophagoskopie', Wiener klin. Wochenschrift (Nr. 6 und 7, 1896)

Als Ösophagoskopie wird eine Betrachtung der Speiseröhre mittels eines Endoskops bezeichnet. Diese erfolgt bei unterschiedlichen Krankheitsbildern. Die Ösophagoskopie ist sowohl ein diagnostisches Verfahren als auch ein Hilfsmittel bei Therapien. Erstmals durchgeführt wurde sie im 19. Jahrhundert.Vgl. , abgerufen am 14. Januar 2020. Beteiligt an der Herausbildung der Ösophagoskopie waren die Ärzte Adolf Kussmaul, Johann von Mikulicz, Gustav Killian und der Laryngologe Friedrich (Frederico) Anton Semeleder, wobei von Mikulicz 1881 das erste zu diesem Zweck brauchbare Instrument konstruiertPaul Diepgen, Heinz Goerke: Aschoff/Diepgen/Goerke: Kurze Übersichtstabelle zur Geschichte der Medizin. 7., neubearbeitete Auflage. Springer, Berlin/Göttingen/Heidelberg 1960, S. 49. hatte.

Indikation Angewendet wird die Ösophagoskopie z. B. bei: Schluckstörungen (Dysphagie) Fremdkörperentfernung aus der Speiseröhre Sodbrennen (Refluxösophagitis) Diagnose von Speiseröhrenkrebs (Ösophaguskarzinom).

Siehe auch Boerhaave-Syndrom Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde

Literatur Georg Gottstein: Technik und Klinik der Oesophagoskopie. In: Mitteil. Grenzgeb. Mediz. u. Chir. Band 8, 1901, S. 57 ff.

Weblinks Diagnose von Speiseröhrenkrebs, abgerufen am 14. Januar 2020.

Einzelnachweise

Kategorie:Diagnostisches Verfahren in der Gastroenterologie Kategorie:Speiseröhre