Die Woiwodschaft Wenden (polnisch: województwo wendeńskie) war eine kurzlebige Verwaltungseinheit im polnisch-litauischen Herzogtum Livland.
mini|Polen-Litauen 1619 Die Woiwodschaft bestand von einer Verwaltungsreform 1598 an bis zur Besetzung des nordwestlichen Teils des Territoriums einschließlich der Hauptstadt Wenden (lett.: Cēsis) durch Schweden 1621. Völkerrechtlich wurden diese Gebietsverluste erst 1660 anerkannt. Die Reste der Woiwodschaft Wenden gingen in der Woiwodschaft Livland („Polnisch-Livland“) auf.
Woiwoden Mit Residenz Wenden: Jürgen von Farensbach (1598–1602) Maciej Dembiński Krzysztof Słuszka
Residenz in „Polnisch-Livland“: Teodor Dönhoff (1620–1622) Joachim Tarnowski (1627–1641) Tomasz Sapieha (1641–1643) Paweł Sapieha Mikołaj Korft (1656)
Literatur Gert von Pistohlkors: Deutsche Geschichte im Osten Europas: Baltische Länder. Siedler Verlag, 2002, ISBN 3-88680-774-6. Latvijas vēstures atlants. Rīga: Jāņa sēta, 1998. 16.lpp.
Wenden Kategorie:Historisches Gebiet (Lettland) Wenden Kategorie:Aufgelöst 1621