Valras-Plage ist eine französische Gemeinde mit Einwohnern (Stand ) im Département Hérault in der Region Okzitanien; sie gehört zum Arrondissement Béziers und zum Kanton Béziers-1.

Valras-Plage ist ein Badeort etwa elf Kilometer südlich von Béziers. Der Ort wird durch die Mündung des Orb geteilt, die Bebauung beschränkt sich auf den Teil westlich des Flusses, ist dort aber sehr dicht.

Geschichte Ursprünglich war Valras kein richtiger Küstenort. Das Gebiet war wegen Überschwemmungen und Sturmfluten lange wenig attraktiv. Das ältere "Valleras" lag landeinwärts. Erst im 19. Jahrhundert entwickelte sich am Meer allmählich eine Siedlung. 1846 wurde ein Grundstück für ein erstes Hotel verkauft. Ab 1847 erfolgte ein regelmäßiger Kutschenverkehr von Béziers. Ab den 1850er Jahren kamen Menschen aus dem nahegelegenen Béziers zum Baden ans Meer. Am 18. Februar 1931 wurde Valras von Sérignan unabhängig und erhielt eine eigene Gemeindeverwaltung. Am 12. August 1944 wurde Valras bombardiert. Ein großer Teil des Ortes wurde dabei zerstört. In den 1950er Jahren lebte der Ort vor allem von der Fischerei. Ab den 1960er Jahren wurde die Küste des Languedoc systematisch touristisch erschlossen (Mission Racine). 1971 entstand der Yachthafen. Damit verlagerte sich der Schwerpunkt von der Fischerei zum Tourismus.

Wappen Beschreibung: In Rot und erhöhten blauen Schildfuß zwei silberne zugekehrte Seepferdchen vor einer goldenen aufgehenden strahlenden Sonne.

Bevölkerungsentwicklung 1962: 1698 1968: 2190 1975: 2539 1982: 2588 1990: 3043 1999: 3625 2008: 4485 2017: 4207

Sehenswürdigkeiten Fischerhütten an der Mündung des Orb

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Einzelnachweise

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