Als Wildlife law (etwa ‚Recht der wildlebenden Tiere‘) wird in den Vereinigten Staaten das Rechtsgebiet bezeichnet, das sich mit Schutz und Bewahrung wild lebender Tiere befasst.
Geschichte Geschichte des englischen Rechts bis 1776
Rechtlicher Status wild lebender Tiere Der Großteil der Verfassungen der einzelnen Bundesstaaten enthält Bestimmungen, die wild lebende Tiere zum Gegenstand des public interest, des öffentlichen Interesses erklären. Die Verfassung von Pennsylvania erklärt beispielhaft in Seite 27:
Oftmals sind Jagd und Fischerei Gegenstand besonderer verfassungsrechtlicher Garantien. Dieser besondere rechtliche Status wild lebender Tiere ist eine Erbschaft des mittelalterlichen englischen Rechts, welches alles Land und alle wild lebenden Tiere zum Eigentum der Krone erklärte. Mit der Unabhängigkeit der Vereinigten Staaten ging das Eigentum verbunden mit der Pflicht zur Bewahrung des Bestandes und der Nutzung zum Gemeinwohl vom englischen König auf die einzelnen Bundesstaaten über. Das Erbe des englischen common law blieb dennoch in den Gerichtsentscheidungen lebendig, wie eine Entscheidung des Washington Supreme Court von 1914 zeigt:
Die Auffassung, dass in der Tradition des englischen Rechts das Eigentum an wild lebenden Tieren dem Staat als Treuhänder der Bürger zustehe, wurde vom United States Supreme Court 1896 in der Entscheidung Geer v. Connecticut gebilligt.
Literatur
Rechtsgeschichte
Einzelnachweise
Kategorie:Umweltrecht (Vereinigte Staaten) Kategorie:Gesetz und Regelwerk zur Jagd Vereinigte Staaten