mini|Joan Jett (2013) mini|Joan Jett mit Cherie Currie beim Auftritt der Runaways (1976) mini|Joan Jett (1980er-Jahre) Joan Marie Jett (* 22. September 1958 in Philadelphia, Pennsylvania als Joan Marie Larkin) ist eine US-amerikanische Rocksängerin, Gitarristin, Schauspielerin und Musikproduzentin.

Leben Jett wurde 1958 in Philadelphia geboren. Nachdem sie ihre Highschool-Zeit in Wheaton (Maryland) verbracht hatte, zog sie als Jugendliche mit ihrer Familie nach Hollywood.

Erste Aufmerksamkeit erregte sie als Gitarristin, Songschreiberin und Sängerin in der 1975 gegründeten und ausschließlich weiblich besetzten Hard-Rock-Band The Runaways, die besonders mit dem Song Cherry Bomb erfolgreich war. Nach der Auflösung der Gruppe 1979 widmete sie sich ihrer Solokarriere und hatte Erfolge mit ihrer neuen Band, den Blackhearts. Deren größter Hit war 1981 eine Coverversion von I Love Rock ’n’ Roll, mit dem sie im Folgejahr sieben Wochen lang Platz eins der US-Popcharts belegte.

2006 gründete Jett mit Kenny Laguna die Plattenfirma Blackheart Records.Joan Jett, auf laut.de, abgerufen am 22. Dezember 2020 Der US-amerikanische Gitarrenhersteller Gibson legte ein Signature-Modell ihrer E-Gitarre Gibson Melody Maker auf. 2015 wurde Jett mit ihrer Band The Blackhearts in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen.Joan Jett & the Blackhearts, auf rockhall.com 2023 veröffentlichte sie die Single If You're Blue und die EP Mindsets.

Jett ist Vegetarierin und setzt sich zusammen mit der Tierschutzorganisation PETA für eine fleischlose Lebensweise ein.Joan Jett Loves Animals and Rock ‘n’ Roll, auf peta.org, abgerufen am 18. Februar 2020

Trivia 2023 startete Workday, ein US-amerikanischer Anbieter von Cloud-basierter Computersoftware, eine Rockstar–Werbekampagne, in der neben anderen bekannten Personen aus der Rockmusik auch Joan Jett in verschiedenen Spots auftritt.

Diskografie

Studioalben

Kompilationen 1993: Do You Wanna Touch Me 1993: Flashback (Zusammenstellung aus raren B-Seiten, Soundtrackbeiträgen und Demos) 1996: Great Hits 1997: Fit to Be Tied – Great Hits by Joan Jett and the Blackhearts 1999: Fetish 2010: Greatest Hits

EPs 1992: I Love Rock ’n’ Roll 92 1995: 1979 (enthält die ersten Soloaufnahmen von Joan Jett, nur für Mitglieder des Fan Clubs veröffentlicht, erschien 2015 unter dem Titel The First Sessions als 12"-EP) 1995: Cherry Bomb (nur für Mitglieder des Fan Clubs) 2001: Unfinished Business (nur für Mitglieder des Fan Clubs) 2023: Mindsets

Singles

Weitere Singles 1980: Bad Reputation (UK: , US: ) 1981: You Don’t Own Me (Jezebel) 1990: Love Hurts (Up from the Skies)

Videoalben

Mit The Runaways siehe The Runaways

Mit The Gits 1995: Evil Stig

Auszeichnungen für Musikverkäufe Silberne Schallplatte

1982: für die Single I Love Rock ’n’ Roll

Goldene Schallplatte

2025: für die Single I Love Rock ’n’ Roll

2023: für die Single I Love Rock ’n’ Roll

1988: für das Album Up Your Alley 2011: für die Single I Love Rock ’n’ Roll (Digital)

1982: für das Album I Love Rock ’n’ Roll 2024: für das Album Greatest Hits

2024: für die Single I Love Rock ’n’ Roll2× Platin-Schallplatte

1982: für das Album I Love Rock ’n’ Roll 1982: für die Single I Love Rock ’n’ Roll (Physisch)

2024: für die Single I Love Rock ’n’ Roll

Filme über Joan Jett Die Geschichte von Joan Jetts erster Band, The Runaways, ist 2010 unter dem gleichnamigen Titel verfilmt worden. Die Rolle der Joan Jett wird von Kristen Stewart gespielt. 2018 erschien eine Dokumentation über das Leben von Joan Jett, Bad Reputation, benannt nach einem ihrer Studioalben.

Filmografie 1987: Light of Day – Im Lichte des Tages (Light of Day), mit Michael J. Fox 1992: Highlander – Sprung in den Tod (1. Staffel, Folge 5, als Felicia Martins) 2000: Walker, Texas Ranger – Wedding Bells (7. Staffel, Doppelfolge 24/25 zum Staffelabschluss, als Dierdre Harris) 2003: The Sweet Life 2008: Criminal Intent – Verbrechen im Visier – Die letzte Show (7. Staffel, Folge 16, als Sylvia Rhodes) 2008: Repo! The Genetic Opera (Kurzauftritt als Gitarristin) 2009: Lock and Roll Forever (als Charlotte Superstar) 2010: Multiple Sarcasms (als sie selbst) 2014: Big Driver 2018: Bad ReputationBad Reputation, auf film-news.co.uk, abgerufen am 22. Dezember 2020Joan Jett: ‘My Lot in Life Is to Battle’, auf nytimes.com, abgerufen am 22. Dezember 2020

Weblinks

joanjett.com

Einzelnachweise

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