mini|Thomas Maos am 3. Februar 2018 in Villingen mini|Thomas Maos am 30. Juli 2022 in Tübingen Thomas Maos (* 1964 in Neckarsulm) ist ein deutsch-zypriotischer Gitarrist, Performer, Experimentalmusiker und Komponist sowie Musikfestival-Organisator.Festivalmacher und Grenzgänger zwischen Electronica, Improv, Minimal, Noise, SWR 2 vom 13. April 2021, abgerufen am 17. April 2021.
Leben und Wirken Während des Zivildienstes und Psychologiestudiums (1984–89) an der Eberhard Karls Universität Tübingen verdiente Maos mit dem Vertonen von Werbefilmen (u. a. Shimano, Grundig, Ernst Klett Verlag), Auftritten mit diversen Rock/Pop-Bands und Gitarrenunterricht sein erstes Geld als Musiker. Von 1989 bis 1993 hatte er Gitarrenunterricht bei Albert Mayer-Mikosch in Tübingen; in dieser Zeit sammelte Maos auch Studioerfahrungen als Sessionmusiker u. a. für Alex Köberlein der Band Grachmusikoff (1993 Sonnemond).
Von 1990 bis 1996 organisierte und leitete er die Werkstattbühne NIET (New Improviser Ensemble Tübingen) im Tübinger Club Voltaire mit internationalen Gästen aus der frei improvisierten Musik u. a. mit Ulrike Helmholz, Gino Robair, Ingeborg Poffet, Helmut Bieler-Wendt, Uli Sobotta und Günter Heinz. Parallel dazu gründete er mit dem Singer-Songwriter Paco Steinmann die Rockband DEAD POETS mit Jörg Honecker (Bass) und Ralf Wettemann (Schlagzeug). Die Formation spielte in den folgenden Jahren in Deutschland, Schweiz und Frankreich ca. 800 Konzerte. Das 1996 von Sandi Strmljanwww.streamlyne.de produzierte Debütalbum Das Gelbe (BMG-Ariola) fand große Beachtung in der deutschen Musikpresse. 1996 absolvierte Maos den Popkurs, einen Kontaktstudiengang für Popularmusik der Hochschule für Musik und Theater Hamburg.
In den folgenden Jahren bewegte sich Maos vermehrt in unterschiedlich projektorientierter Arbeit zwischen E- und U-Musik. 1999 gründete Thomas Maos zusammen mit dem Cellisten und Medienkünstler Fried Dähn das internationale Festival Creative Arts and Music Project (CAMP). Das Festival fand seither auf Einladung an verschiedenen Orten statt (2005 Montemor – Lissabon, 2007 WKV Stuttgart – gefördert von der Kulturstiftung des Bundes, 2010 HfG Karlsruhe, 2009 feierte das Festival zehntes Jubiläum im Württembergischen Kunstverein Stuttgart).Veranstaltungen 2009 www.wkv-stuttgart.deWebpräsenz des Musikers Fried Dähn Im Jahre 2013 war es Teil der Biennale in Venedig.Profil Thomas Maos beim Stuttgarter Theater Rampe, abgerufen am 17. April 2021
Neben zahlreichen Soloauftritten arbeitet Maos mit Musikern wie dem US-Amerikaner Elliott Sharp, Saadet Türköz,Stuttgarter Jazztage 2011 Joseph Klammer und Mark Kysela sowie Schauspielern, Bildenden Künstlern, Visual Artists und Tänzern zusammen. 2013 tritt Maos mit der Formation BRAINS bei der Zappanale auf. Seit 2015 ist er Gitarrist und Arrangeur der Band Lucie M. und das Tribunal des Escargots, die 2017 ihr Debütalbum Kreuzweise herausbrachte.
Er unterrichtet als Gitarrenlehrer und Bandcoach an der Musikschule Jamclub Tübingen. Zusammen mit seiner Frau Birgit Riegger, die Webauftritt und CD-Cover gestaltet,www.farbdosis.de und den beiden gemeinsamen Kindern lebt und arbeitet er seit 1990 in Tübingen.Stadtwiki Tübingen www.tuepedia.de.
Projekte (Auswahl) Sonic Visions Audio-visuelle Konzertreihe, die Thomas Maos zusammen mit Fried Dähn in Zusammenarbeit mit dem Kulturveranstalter Franz.K in Reutlingen kuratiert.Pressekritik Sonic Visions Beyond fire - Konzert für 10 Diaprojektoren und elektrische Gitarre mit Jörg KallinichWebpräsenz des Medienkünstlers Jörg Kallinich Silentartorchestra, mit Sandi Strmljan.silentartorchestra
Theatermusiken Seit 1997 folgen zahlreiche Engagements als Musiker, Komponist und Performer an verschiedenen Theatern: Theater Lindenhof Melchingen, Landestheater Tübingenwww.landestheater-tuebingen.de, Stadttheater Heilbronn, Zimmertheater Tübingen 2009 Der große Makabre, Zimmertheater Tübingen in: Freies Radio Wüste Welle 2010 Mei Mutter mag mi net - Volkslieder zersingen, Landestheater TübingenArtikel zu Mei Mutter mag mi net in: Schwäbisches Tagblatt (20. Februar 2010) 2010 Älles Onser, Theater Lindenhof Melchingen 2012 Es gibt kein Ende, Monodialoge von Anna Jablonskaja. Deutsche Uraufführung - Zimmertheater Tübingen"Glänzend: Jablonskajas „Es gibt kein Ende“ am Zimmertheater"
Diskographie Das Gelbe Dead Poets, BMG Ariola (1998) Forbidden Planet mit Gino Robair, Pit Schmidt, Björn Eichstädt, (1999) Eigenvertrieb Kopfab - Spoken songs - Literatur und Musik, (2002) Eigenvertrieb PACO - Soul Tattoo, step advertainmentHitverdächtiger Gitarrenpop in: Schwäbisches Tagblatt (28. Dezember 2005) Chill in drill out (Contemporary Pieces for Electric Guitar), NurNichtNur Records, (2005)CD-Check Schwäbisches Tagblatt 2005underground electronic music label www.zenapolae.com Pennsylvania (USA)download topten www.zenapolae.com Kent Masali, songs from the oriental occident, (2006) Eigenvertrieb The Brains, Endorphine, Way Out Records (2009) Larger than Life Silentartorchestra, Fastball Music (Sony Music), (2009) Mei Mutter Mag mi net - Volkslieder Zersingen, LTT Landestheater Tübingen (2010) Lucie M. und das Tribunal des Escargots,Kreuzweise (2017)
Auszeichnungen 1996 Jahressieger mit der Band Dead Poets beim SWF 3 Rookies Nachwuchsbandwettbewerb. 2000 Einladung zum deutschen Kinder- und Jugendtheatertreffen in Berlin mit dem Theaterstück Sag doch was von Anders Ramberg, Landestheater Tübingen. (Regie: Jochen Fölster, Musik: Thomas Maos) 2003 Stipendiat der Kunststiftung Baden-WürttembergStipendiaten www.kunststiftung.net 2008 Stipendiat der Akademie Schloss Solitude
Einzelnachweise
Weblinks Offizielle Webpräsenz von Thomas Maos Visual Music Festival - Töne sehen, Bilder hören in: Die Zeit (28. April 2011 Nr. 18) Abgerufen am 27. Mai 2011. camp-festival.de Thomas Maos bei lastfm.de Videochannel bei Youtube von Campfestival Musikschule Jamclub Freier Download des Albums Chill In Drill Out (Zenapolæ Netlabel) Freier Download des Albums Forbidden Planet (Zenapolæ Netlabel)
Kategorie:Gitarrist Kategorie:Improvisationsmusiker Kategorie:Musiker (Tübingen) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1964 Kategorie:Mann