mini|Roland Heer Roland Heer (* 10. Januar 1959 in Montreal) ist ein Schweizer Schriftsteller und Bergsteiger.

Leben Seit 1980 lebt Roland Heer in Zürich. Er studierte Germanistik, Philosophie und Psychologie. Er gehörte zu den Zürcher Sportkletterern, die sich im Umfeld der Zürcher Jugendbewegung von 1980 im Kletterclub Üetliberg zusammenfanden.Roland Heer: Das Klettern in Zeiten der Unruhe. In: Neue Zürcher Zeitung. 10. Oktober 2002.

Seit 1992 arbeitet Heer als Deutschlehrer. 1993 erschien ein erster Lyrikband, in der Folge zahlreiche Essays, Gedichte, Erzählungen und 2010 der erste Roman «Fucking Friends». Seine Texte sind oft experimentell, musikalisch, gewagt und vielschichtig.Die Phantasie wund klettern. Essay über Roland Heer in: Emil Zopfi: Dichter am Berg. AS Verlag, Zürich 2009. In einem Essay vergleicht er extreme Erfahrungen als Kletterer mit der Arbeit des Schriftstellers.Roland Heer: Erstbegehung am Schreibtisch. In: Neue Zürcher Zeitung. 13. Juli 2006.

Werke 1993 Das Meer ist leer, Waldgut Verlag, Frauenfeld 1993 Gleitschirmfliegen, mit Fotos von Robert Bösch, Stürtz Verlag, Würzburg 1996 Am Berg – Ein Wortkonzert. CD mit dem Co-Streiff-Sextett KADASH. Radio DRS2 2010 Fucking Friends, Roman, Bilgerverlag, Zürich 2016 Einsame Spitze, Theaterstück. Sogar Theater, Zürich.

Erstbegehungen 1982 Eisbrecher, Graue Wand, Urner Alpen. Mit Martin Scheel und Thomas Müller 1984 Amarcord, 7. Kirchlispitze, Rätikon. Mit Martin Scheel, Christina Truniger, G. Salamon

Literatur Anne Bagattini: Krach vom Dach der Welt. (Besprechung der Aufführung von Roland Heers Theaterstück Einsame Spitze). In: NZZ vom 5. Februar 2016.

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Einzelnachweise

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