Frühdyskinesien sind unwillkürliche Bewegungen, die meist unter Behandlung von antidopaminergen Medikamenten (z. B. Neuroleptika oder Antiemetika gegen Erbrechen wie Metoclopramid und Domperidon) auftreten. Typisch sind Schlundkrämpfe oder „mümmelnde“ Kaubewegungen („Rabbit-Syndrome“) sowie Sitzunruhe (Akathisie). Sie treten akut und meist innerhalb der ersten Woche nach Behandlungsbeginn auf, sind abhängig von der Dosis der antidopaminergen Medikation und können mäßig bis gut mit Anticholinergika behandelt werden.

Siehe auch Spätdyskinesie

Literatur

Kategorie:Krankheitsbild in der Neurologie Kategorie:Krankheitsbild in der Psychiatrie