Deutsche Kolonialleuchtfeuer waren Leuchtfeuer an den Küsten und Gewässern der Kolonien und Schutzgebiete des Deutschen Kaiserreichs, die zwischen 1884 und 1914 zur Navigation in der Schifffahrt gebaut wurden. Da die betreffenden Küstenstriche wenig künstliche Orientierungspunkte boten, waren die Leuchtfeuer ein bedeutender Bestandteil der infrastrukturellen Erschließung im europäischen Sinne.

Die Liste enthält die für die Hochsee- und Küstenschifffahrt wesentlichen Leuchtfeuer. Nicht enthalten sind kleinere oder zusätzliche Befeuerungen an Hafeneinfahrten, etwa Leuchttonnen, sowie Heliographen.Baltzer: , in: Heinrich Schnee (Hrsg.): Deutsches Kolonial-Lexikon. Band II, Quelle & Meyer, Leipzig 1920, S. 55.

Liste Deutsch-Ostafrika Leuchtturm Außer-Makatumbe bei DaressalamHistorische Abbildung vom Bau des Leuchtturms Außer-Makatumbe, Bildbestand der Deutschen Kolonialgesellschaft in der Universitätsbibliothek Frankfurt am Main Leuchtfeuer Süd-Fandschowe bei Kilwa Kivinje Leuchtfeuer Rasmkumbi auf Mafia Leuchtfeuer Kap Raskanssi Leuchtturm Ulenge bei Tanga

Deutsch-Südwestafrika

Kamerun Landungsfeuer Bibundi Leuchtturm Kap Debundja Leuchtturm Kap Nachtigal bei VictoriaVom Bismarckturm zum Leuchtturm. Der Bismarckturm in Kamerun. Abgerufen am 18. Februar 2025 Leuchtturm Kribi

Kiautschou Leuchtturm Arkona-Insel bei Tsingtau Leuchtturm Tschalientau (Insel, 50 Kilometer östlich der Kiautschou-Bucht) Leuchtturm Yu Nui San bei Tsingtau Leuchtturm Hufeisen-Riff (Untiefe, nördlich von Tsingtau in Küstennähe)

Togo Leuchtfeuer Lome-Landungsbrücke

Deutsch-Neuguinea und Deutsch-Samoa Leuchtfeuer Apia Leuchtfeuer Friedrich-Wilhelmshafen Leuchtfeuer Herbertshöhe

Galerie

Siehe auch Liste der deutschen Kolonialfunkstellen

Einzelnachweise

Weblinks Befeuerung, in: Deutsches Koloniallexikon, Bd. 1, Leipzig 1920, S. 157. Leuchttürme der ehemaligen deutschen Kolonien auf historischen Postkarten

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