Zasa (deutsch: Weessen) ist ein Ort im Südosten Lettlands. Im Jahre 2018 zählte die Gemeinde Zasa 822 Einwohner. (= Einwohnerzahlen der Selbstverwaltungsbezirke Lettlands), Stand: 1. Juli 2018 (lettisch), S. 9, abgerufen am 11. Januar 2019.

mini|Lutherische Kirche Zasa mini|Die Mittelschule in Zasa

Geschichte 1559 wird das Gut als „Weesen“ erstmals urkundlich erwähnt. Ab 1644 gehörte der Besitz der Familie von Sass, von deren Namen die lettische Bezeichnung Zasa abgeleitet ist. Das Gutshaus wurde während der Revolution 1905 niedergebrannt.Jānis Zilgalvis: Zasa (Weesen) Manor and Park. In: Scientific Journal of Latvia University of Agriculture, Landscape, Architecture and Art, Jg. 11 (2017), S. 51–61, hier S. 54.

Die evangelisch-lutherische Kirche von Zasa wurde 1750 errichtet.

Seit 1938 war Zasa der Sitz einer Gemeindeverwaltung. Die Gemeinde Zasa ist heute Teil des Bezirks Jēkabpils (Jēkabpils novads).

Unweit der Stelle des abgebrannten Gutshauses wurde im Jahre 1939 eine Mittelschule (lettisch: vidusskola) gebaut. Sie gilt als ein bedeutendes Beispiel der lettischen Architektur in der Epoche der „Ersten Unabhängigkeit“.Jānis Zilgalvis: Zasa (Weesen) Manor and Park. In: Scientific Journal of Latvia University of Agriculture, Landscape, Architecture and Art, Jg. 11 (2017), S. 51–61, hier S. 59.

Literatur

Astrīda Iltnere (Red.): Latvijas Pagasti, Enciklopēdija. Preses Nams, Riga 2002, ISBN 9984-00-436-8. Jānis Zilgalvis: Zasa (Weesen) Manor and Park. In: Scientific Journal of Latvia University of Agriculture, Landscape, Architecture and Art, Jg. 11 (2017), S. 51–61.

Fußnoten

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