mini|Abfrage einer Assoziativmatrix in GitterdarstellungEine Assoziativmatrix ist ein Assoziativspeicher mit einem Aufbau, der sich als Matrix oder in Form eines Gitters bestehend aus Zeilen- und Spaltenleitungen darstellen lässt. An den Kreuzungspunkten der Zeilen- und Spaltenleitungen kann ein Kontakt hergestellt werden, was in Matrixdarstellung dem Eintragen einer 1 an der zugehörigen Matrixposition entspricht. Frage-Antwort-Paare werden in die Assoziativmatrix durch eine Lernregel eingetragen, die es ermöglicht, dass der Speicher fehlertolerant und ähnlichkeitserhaltend abgefragt werden kann.Günther Palm: "On Associative Memory", in: "Biological Cybernetics" Nr. 36, S. 19–31, Springer-Verlag 1980.Günther Palm: "Neural Assemblies – An alternative approach to artificial intelligence", Springer-Verlag 1982.Günther Palm: "Assoziatives Gedächtnis und Gehirntheorie", in: "Spektrum der Wissenschaft" Nr. 6/1988, S. 54–64. Assoziativmatrizen, die in Assoziativmaschinen Verwendung finden, haben eine typische Größe von einigen 10^3 × 10^3 Einträgen.
Einzelnachweise
Literatur
Kategorie:Neuroinformatik Kategorie:Künstliche Intelligenz