Das Osterwicker Hügelland, benannt nach Rosendahl-Osterwick, ist eine von den deutlich höheren Baumbergen nach Nordwesten abzweigende, bis hohe Hügellandschaft in den münsterländischen Kreisen Borken und Coesfeld.

Naturräumlich gehört das Hügelland zum Burgsteinfurter Land im Kernmünsterland.

Lage und Grenzen Das Osterwicker Hügelland wird eingerahmt von den Orten Rosendahl-Darfeld (etwas außerhalb, Südosten), Billerbeck-Hamern (östlicher Süden), Ro-Höven (westlicher Süden) und Ro-Holtwick (Südwesten) im Kreis Coesfeld und den Orten Legden (Westen), Le-Asbeck (nördlicher Westen) und Schöppingen (etwas außerhalb, Nordosten) im Kreis Borken. Südöstlich des Zentrums liegt Rosendahl-Osterwick.

Naturräumliche Zuordnung Das Osterwicker Hügelland wird naturräumlich wie folgt zugeordnet:Geographische Landesaufnahme: Die naturräumlichen Einheiten auf Blatt 83/84 - Osnabrück/Bentheim (Sofie Meisel 1961; Westen und Mitte des Blattes)und Blatt 95/96 - Kleve/Wesel (Wilhelm von Kürten 1977; minimale Anteile im Osten) - Bundesanstalt für Landeskunde, Bad Godesberg → Karten (zu 54 Westfälische Bucht) (zu 541 Kernmünsterland) (zu 541.0 Burgsteinfurter Land) 541.00 Osterwicker Hügelland

Höhenstruktur Das Osterwicker Hügelland erreicht seine höchste Höhe mit nah der südöstlichen Nahtstelle zu den Baumbergen, südöstlich Osterwicks. von dort aus nimmt der Höhenrücken nach Norden sehr allmählich ab und unterschreitet im Norden deutlich.

Im Südwesten, südöstlich Holtwicks, werden erreicht, im äußersten Nordosten erreicht die Doppelkuppe des Ramsbergs westlich Schöppingens noch einmal .

Fließgewässer Das Osterwicker Hügelland entwässert komplett zum IJsselmeer, und zwar fast ausschließlich über die Vechte. Dabei nimmt das Einzugsgebiet der Dinkel, die im Südwesten entspringt und im weiteren Verlauf das Hügelland westlich in Süd-Nord-Richtung flankiert, den größten Anteil ein.

Die Bäche, die direkt zum das Hügelland nach Westen, zum Schöppinger Rücken hin, separierenden Oberlauf der Vechte fließen, bleiben demgegenüber recht kurz. Im Süden fließen überdies Varlarer Mühlenbach und Felsbach der Berkel zu.

Einzelnachweise

Weblinks Naturraumkarten aus den Einzelblättern 1:200.000 des Bundesinstituts für Landeskunde – das Osterwicker Hügelland ist "541.00" auf Blatt 83/84 – Osnabrück/Bentheim (Westen und Mitte des Blattes) Blatt 95/96 – Kleve/Wesel (minimale Anteile im Osten)

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