Das Flammenmeer von Kuwait ist ein US-amerikanischer Dokumentarfilm aus dem Jahr 1992.

Handlung Nachdem der irakische Diktator Saddam Hussein die kuwaitischen Ölfelder in Brand setzen ließ, wurden Spezialteams aus aller Welt in das kleine Land geholt, um die Brände zu löschen und die Umweltverschmutzung zu stoppen. Der Film stellt die unterschiedlichen Techniken vor, die zum Einsatz kamen. So wird z. B. von einem US-Team TNT eingesetzt, der zur Explosion gebracht wird und dessen Schockwelle die Flammen ersticken sollen. Ein ungarisches Team benutzt die Triebwerke eines Kampfjets, die, auf einem Panzer montiert, die Flammen ausblasen.

Außerdem werden die Umweltschäden gezeigt: Man sieht die vollständig mit Teer bedeckte Wüste und einzelne Szenen in grauen Oasen ohne Leben. Der Film endet mit dem Texthinweis, dass die Feuer in nur neun Monaten statt in fünf Jahren gelöscht wurden.

Rezeption Desson Howe von der Washington Post schrieb, auf einer normalen Leinwand wirke der Film wie eine normale engagierte Dokumentation. Im IMAX-Format jedoch werde er zu einem „titanischen und archetypischen Mensch-gegen-Natur-Schlagabtausch“.

Durch den Film erlangte die kuwaitische Erdölingenieurin Sara Akbar eine gewisse Berühmtheit. Sie war die einzige Frau, die an der Bekämpfung der Brände beteiligt war, was ihr den Beinamen „Feuerwehrfrau“ () einbrachte.

Auszeichnungen 1993 wurde der Film in der Kategorie Bester Dokumentarfilm für den Oscar nominiert. Barbara Kerr erhielt für ihre Arbeit den Eddie, den Filmpreis der American Cinema Editors.

Hintergrund Der Film wurde im IMAX-System gedreht und ist der erste Film dieser Art, der eine Oscar-Nominierung erhielt.

Sprecher des Films war der Schauspieler Rip Torn.

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Einzelnachweise

Kategorie:Filmtitel 1992 Kategorie:US-amerikanischer Film Kategorie:Kurzfilm Kategorie:Dokumentarfilm Kategorie:Zweiter Golfkrieg im Film