Jean Pierre Léon Arcelin (* 22. Juni 1962 in Paris; heimatberechtigt in Payerne) ist ein französisch-schweizerischer Maler aus dem Kanton Waadt.

Leben Er studierte Kunstgeschichte an der Sorbonne in Paris.Jean Arcelin in Dictionnaire Delarge, abgerufen am 30. Januar 2015. 1990 und 1995 wurde er, unterstützt von Ebel Uhren, in Basel und in Villa Schwob in La Chaux-de-Fonds ausgestellt. Seit 1988 hat er regelmässig an verschiedenen Ausstellungen in den Vereinigten Staaten,Patrick Dennis: The Thinking Artist, in: Atlanta INTown, October 2013 issue, Seite 27 (Online, abgerufen am 16. Januar 2014). Frankreich und Grossbritannien teilgenommen. 1993 und 1995 war er ebenfalls an der Weltmesse FIAC in Paris vertreten. Arcelin lebt in Paris.

Arcelin ist Enkel des Schweizer Schriftstellers Léon Savary.

Werk Sein bevorzugtes Thema ist die Stadt mit ihrer ganzen Dichte, ihren Strassenzügen, Kreuzungen, zugleich auch mit ihren Intérieurs, den Porträts, die uns zeigen, wie wichtig ihm die Betrachtung des Alltäglichen ist, und alles, was die uns vertraute Umwelt ausmacht. Der Charakter seiner Bilder und Ansichten ist definiert durch das Hervorbrechen der Farben, durch zusammenhängend-durchbrochene Passagen, durch Einfügungen und erweiterte Bildausschnitte, durch dunkle und lückenhaften Zonen. Die Fläche wird so zugleich geordnet und belebt und von breiten Farbeinheiten bestimmt. Nichts in seinen Darstellungen, die wie aus einem einzigen Schwung zu sein scheinen, ist indes dem unentschlossenen Strich überlassen. Etwas Spontanes, ausschlaggebend für die Form- und Objekverteilung, lenkt die Bezüge im Bild.Gérard Xuriguera: Jean Arcelin. Espace art et culture Ebel (Hrsg.), S. 5.

Ausstellungen (Auswahl)

Einzelausstellungen und Retrospektiven 2013: Callanwolde Fine Arts Center, Atlanta, GA. 2006–2016: Galerie L’Ermitage, Le Touquet. 2010–2016: Besharat gallery, Atlanta, GA. 2007–2016: Galerie 26 Place des Vosges, Paris 2010, 2011: Galerie Ariel Sibony, Place des Vosges, Paris 2010, 2011: Sibman Gallery, Place des Vosges, Paris 2007: Retrospektive in Bergerac, Frankreich 2000: Galerie Etienne de Causans, Paris 1989–1995: Galerie Alain Blondel, Paris 1995: Villa Schwob, La Chaux-de-Fonds 1992: Kulturzentrum Ziegelhütte, Appenzell 1990: Hardhof, Basel.

Gruppenausstellungen 2011: Scope Basel. 2010, 2011, 2012: The Affordable Art Fair (AAF), New York City. 2011, 2012, 2013: Art Palm Beach, FL.

Literatur Jean Arcelin, peintre de l’instant et de l’instinct, verfasst von Séverine Plat-Monin, 156 Seiten. Editions des falaises, 2019. ISBN 978-2-84811-420-0 Jean Arcelin, Besharat Gallery Verlag, 2013. (63 Seiten) Jean Arcelin Mirage & illusionisme (96 Seiten, 57 Bilder, verfasst von Lydia Harambourg, Florence Théard d’Esterle, Jean-Charles Gauthier, Bernard Haller und Gérard Xuriguera), Galerie 26 Verlag, 2008. ISBN 978-2-9132-9016-7 Emmanuel Benezit: (14 Bände) Karl Jost: Biografisches Lexikon der Schweizer Kunst. Hrsg.: Schweizerisches Institut für Kunstwissenschaft, Zürich. Neue Zürcher Zeitung, 1998, 2 Bände. Künstlerverzeichnis der Schweiz. Unter Einschluss des Fürstentums Liechtenstein. Hrsg.: Schweizerisches Institut für Kunstwissenschaft, Zürich und Lausanne; Leitung: Karl Jost. Frauenfeld: Huber, 1991 Jean Arcelin. Basel, Hardhof. Espace Art et Culture Ebel, 1990. Texten von Gérard Xuriguera. Grandson, 1990. ISBN 978-2-8837-2000-8

Galerie

Weblinks Website von Jean Arcelin

Einzelnachweise und Anmerkungen

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