mini|Logo der Deutschen Akademie für Fernsehen mini|Das DAfF-Symposium 2015 im NRW Filmforum, Köln

Die Deutsche Akademie für Fernsehen e. V. (DAfF) wurde von Fernsehschaffenden aus den verschiedenen Bereichen der Fernsehproduktion im Dezember 2010 gegründet. Sie hat ihren Sitz in München und eine Geschäftsstelle in Berlin. Die DAfF ist der größte gewerkeübergreifende Zusammenschluss Deutschlands.

Entstehung, Zweck und Aktivitäten Laut Satzung ist ihr Zweck die Entwicklung des deutschen Fernsehens als wesentlichen Bestandteil der deutschen Kultur sowie der deutschen Kulturwirtschaft zu fördern und deren Vielfalt zu erhalten das Gespräch und den Austausch von Ideen und Erfahrungen zwischen den deutschen Fernsehschaffenden insbesondere auch zwischen freiberuflichen und in Sendern festangestellten anzuregen, zu stärken und zu pflegen den Diskurs zu inhaltlichen und wirtschaftlichen Aspekten des deutschen Fernsehens zu führen.

Den amtierenden Geschäftsführenden Vorstand stellen die Agentin Chun Mei Tan, die Casting-Direktorin Cornelia von Braun, der Drehbuchautor Jochen Greve, der Filmmusiker Michael Gajare und der Producer Stephan Ottenbruch aus dem Bereich Fernseh-Unterhaltung. Das Amt der Schatzmeisterin bekleidet Cornelia von Braun.

Der Produzent Gerhard Schmidt ist Gründungsvater, ehemaliger Präsident und seit 2022 Ehrenmitglied der Akademie.

Derzeit hat die Akademie 23 Sektionen (u. a. Regie, Drehbuch, Musik, Dokumentarfilm, Schauspiel, Bildgestaltung, Tongestaltung)Sektionsvorstände der DAfF, abgerufen am 19. Dezember 2021. Die Mitgliederanzahl liegt bei rund 800.Deutsche Akademie für Fernsehen Offizielle Webseite, abgerufen am 19. Dezember 2021 Einmal im Monat findet eine Sitzung aller Sektionsvorstände statt.

Laut dem Vorstand Jochen Greve war eine der Gründungsabsichten, dass man „das Fernsehen nicht allein den Sendern überlassen“ dürfe.Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 21. Januar 2011, S. 37. Beabsichtigt sei vielmehr: „Wir wollen eine Stimme der Kreativen sein. Wir wollen den Leuten Würde geben.“Süddeutsche Zeitung vom 22./23. Januar 2011, S. 21.

Im Mai 2018 beteiligte sich der Verein an der Einrichtung der Themis-Vertrauensstelle gegen sexuelle Belästigung und Gewalt. Die DAfF war im Jahre 2022 an der Gründung von IN-Film beteiligt. Die DAfF unterstützt die Initiative Netzwerk Film & Demokratie.

Auszeichnung durch die DAfFNE Seit 2013 verleiht der Verein jährlich eine Auszeichnung für Leistungen in allen Gewerken der Fernsehproduktion. Jede Sektion der Akademie kann einen Preis in ihrem Metier nominieren. Die Sektion Schauspiel kann Preise in vier Kategorien nominieren: Beste Schauspielerin in einer Hauptrolle, Bester Schauspieler in einer Hauptrolle, Beste Schauspielerin in einer Nebenrolle und Bester Schauspieler in einer Nebenrolle. Die Ausgezeichneten werden von allen Mitgliedern der Akademie gewählt.

Seit der Mitgliederversammlung im Februar 2022 trägt die Auszeichnung den Namen DAfFNE. Die Auszeichnungsskulptur mit dem gleichen Namen wurde vom Szenenbildner und Vorstandsmitglied Frank Godt (im Jahre 2012) entworfen.

Die Ausgezeichneten mit der DAfFNE seit 2013 waren:

Bildgestaltung 2013: Thomas Benesch für Mord in Eberswalde 2014: Holly Fink für Spreewaldkrimi: Mörderische Hitze 2015: Kolja Brandt für Nackt unter Wölfen 2016: Jakub Bejnarowicz für Auf kurze Distanz 2017: Eeva Fleig für Blaumacher 2018: Nikolaus Summerer für Dark 2019: Philipp Haberlandt für Beat 2020: Alexander Fischerkoesen für Play 2021: Matthias Bolliger für Para – Wir sind King 2022: Kolja Brandt und Jann Doeppert für Blackout; Julian Hohndorf und Jan Prahl für Legal Affairs, Marcus Kanter für Schneller als die Angst 2023: Martin Langer und Tobias Koppe für Kleo 2024: Anne Bolick und Katharina Bühler für Oh Hell, Staffel 2 2025/26: Florian Emmerich für Herrhausen – Der Herr des Geldes

Casting 2013: Sarah Lee und Nina Haun für Unsere Mütter, unsere Väter 2014: Heta Mantscheff für Weissensee, 2. Staffel 2015: Marc Schötteldreier für Vorsicht vor Leuten 2016: Ulrike Müller für Mitten in Deutschland: NSU – Die Opfer – Vergesst mich nicht 2017: Iris Baumüller für 4 Blocks 2018: Anja Dihrberg für Bad Banks 2019: Daniela Tolkien für Der Pass 2020: Cornelia Mareth, Maria Rölcke, Esther Kling, Vicki Thomson für Unorthodox 2021: Sandra Köppe für Unbroken 2022: Susanne Ritter für King of Stonks 2023: Dorothee Weyers für Bonn – Alte Freunde, neue Feinde 2024: Liza Stutzky und Berti Caminneci für Die Zweiflers 2025: Liza Stutzky, Andrea Rodríguez, Greta Baumann für Krank Berlin

Dokumentarfilm 2013: Eric Schulz für Karajan – Das zweite Leben 2014: Martin Farkas und Dominik Graf für Es werde Stadt! 50 Jahre Grimme Preis in Marl 2015: John Goetz und Poul-Erik Heilbuth für Jagd auf Snowden – Wie der Staatsfeind die USA blamierte 2016: Birgit Schulz und Luzia Schmid für Zum Glück Deutschland – Ein anderer Blick auf unser Land 2017: Till Schauder und Christoph Menardi für Glaubenskrieger 2018: Katja Fedulova und Calle Overweg für Drei Engel für Russland – Glaube, Hoffnung, Liebe 2019: Regina Schilling und Thomas Kufus für Kulenkampffs Schuhe 2020: Annette Baumeister und Wilfried Huismann für Colonia Dignidad – Aus dem Innern einer deutschen SekteBegründung hier unter Annette Baumeister und Wilfried Huismann - Colonia Dignidad – Aus dem Innern einer deutschen Sekte. 2021: Carl Gierstorfer und Mareike Müller für Charité Intensiv: Station 43 2022: Volker Heise für Gladbeck – Das Geiseldrama 2023: Florian von Stetten für Stell dir vor, es ist Krieg… 2024: Regina Schilling für Diese Sendung ist kein Spiel – Die unheimliche Welt des Eduard Zimmermann 2025: Judith Lentze, Oliver Schröm und Barbara Gies für Systemfehler – Der Cum-Ex Skandal

Drehbuch 2013: Beate Langmaack für Blaubeerblau 2014: Thomas Kirchner für Spreewaldkrimi: Mörderische Hitze 2015: Michael Proehl für Tatort – Im Schmerz geboren 2016: Magnus Vattrodt für Ein großer Aufbruch 2017: Esther Bernstorff für Ein Teil von uns 2018: Dorothee Schön für Kästner und der kleine Dienstag 2019: Dietrich Brüggemann für Tatort: Murot und das Murmeltier 2020: Philip Koch und Hamid Baroua für Play 2021: Ruth Toma für Ruhe! Hier stirbt Lothar 2022: Laila Stieler für Tina mobil 2023: Silke Zertz für Laufen 2024: David Hadda, Juri Sternburg und Sarah Hadda für Die Zweiflers 2025: Jan Peter und Jasmin Wind für Die Spaltung der Welt

Fernsehjournalismus 2013: Monika Anthes und Eric Beres für Der Fall Mollath 2014: Monika Anthes und Edgar Verheyen für Deutschlands Ferkelfabriken 2015: Daniel Harrich und Ulrich Chaussy für Attentäter – Einzeltäter? – Neues vom Oktoberfestattentat 2016: Rainald Becker und Christian H. Schulz für Schattenwelt BND – Wie viel Geheimdienst braucht Deutschland? 2017: Christian Stücken für Die Story im Ersten: Der vertuschte Skandal 2018: Stephan Lamby und Egmont R. Koch für Bimbes – Die schwarzen Kassen des Helmut Kohl 2019: Frank Zintner für Re:- Dem Rechtsruck auf der Spur. Eine Zeitung sucht Antworten 2020: Edgar Verheyen für betrifft: Fleisch um jeden Preis – Was geschieht mit den Schweinen? 2021: Thilo Mischke und Anja Buwert für ProSieben Spezial–Rechts 2022: Felix Moeller für Jud Süß 2.0 2023: Anja Buwert, Thilo Mischke und Kosei Takasaki für ProSieben THEMA. Afghanistan im Griff der Taliban 2024: Jonas und David von Simplicissimus für Putins Bären – Die gefährlichsten Hacker der Welt 2025: Jens Strohschnieder für Trauma in Nahost – Der 7. Oktober und seine Folgen

Fernsehunterhaltung 2013: Frank-Markus Barwasser für Pelzig hält sich 2014: Anke Engelke für Anke hat Zeit 2015: Lutz Heineking Jr. für Endlich Deutsch! 2016: Tim Mälzer und Sven Steffensmeier für Kitchen Impossible 2017: Olli Schulz und Jan Böhmermann für Schulz und Böhmermann 2018: Maren Kroymann, Philipp Käßbohrer und Matthias Murmann für Kroymann 2019: Peter Wohlleben, Henning Gode, Bettina Böttinger für Der mit dem Wald spricht – unterwegs mit Peter Wohlleben 2020: Mai Thi Nguyen-Kim für Quarks 2021: Carolin Kebekus für Die Carolin Kebekus Show 2022: Anke Engelke, Joko Winterscheidt, Thomas Schmitt, Julia Mehnert und Katharina Karg für Wer stiehlt mir die Show? 2023: David Steinberger, Raphael Selter, Elena Münker, Simon Ostermann, Clemens Beier für Browser Ballett 2024: Sarah Bosetti (Buch/Moderation), Frank Hof (Regisseur), Nils Paulerberg, Christian Schier (Redaktion), Manuel Lorenz (Executive Producer) und Martin Danisch (Produzent) für Bosetti Late Night 2025: Tim Mälzer, André Dietz, Sascha Gröhl, Simon Becker, Anke Reuter, Hannah Walter für Herbstresidenz mit Tim Mälzer und André Dietz

Filmschnitt 2013: Jens Klüber für Der Turm 2014: Tina Freitag für Spreewaldkrimi: Mörderische Hitze 2015: Ulf Albert für Altersglühen 2016: Claus Wehlisch für Polizeiruf 110 – Und vergib uns unsere Schuld 2017: Claudia Wolscht für Zielfahnder – Flucht in die Karpaten 2018: Janina Gerkens für Die Freibadclique 2019: Barbara Brückner für Tatort: Anne und der Tod 2020: Eva Schnare für Unterleuten – Das zerrissene Dorf 2021: Julia Karg und Kai Minierski für Das Geheimnis des Totenwaldes 2022: Janine Dauterich für Gladbeck: Das Geiseldrama 2023: Tina Freitag für Ramstein – Das durchstoßene Herz 2024: Renata Salazar Ivancan und Christoph Cepok für Liebes Kind 2025: Andi Pek für Zeit Verbrechen – Deine Brüder

Kostümbild 2013: Wiebke Kratz für Unsere Mütter, unsere Väter 2014: Monika Hinz für Weissensee, 2. Staffel 2015: Bettina Catharina Proske für Let’s go! 2016: Wiebke Kratz für Leberkäseland 2017: Gabriele Binder für Die Dasslers – Pioniere, Brüder und Rivalen 2018: Pierre-Yves Gayraud für Babylon Berlin 2019: Esther Amuser für Lotte am Bauhaus 2020: Justine Seymour für Unorthodox 2021: Min Sun Kim und Sarah Raible für Goldjungs 2022: Kaya Kürten für Oh Hell 2023: Natascha Curtius-Berger für Luden – Könige der Reeperbahn 2024: Alfred Mayerhofer für Kafka 2025: Tanja Gierich für Ein Mann seiner Klasse

Maskenbild 2013: Gerhard Zeiss für Unsere Mütter, unsere Väter 2014: Jens Bartram, Judith Müller und Katja Schulze für Die Spiegel-Affäre 2015: Gerhard Zeiss & Silka Lisku für Tannbach – Schicksal eines Dorfes 2016: Astrid Weber und Hannah Fischleder für Die Akte General 2017: Jeanette Latzelsberger, Gregor Eckstein und Iris Peleira für Charité 2018: Heiko Schmidt, Kerstin Gaecklein und Roman Braunhofer (Special Effects Maske) für Babylon Berlin 2019: Delia Mündelein und Sonja Fischer-Zeyen für Aufbruch in die Freiheit 2020: Jens Bartram, Barbara Zschetzsche und Katja Schulze für Unorthodox 2021: Charlotte Chang und Katharina de Malotki für Barbaren 2022: Grit Kosse und Uta Spikerman für Honecker und der Pastor 2023: Georg Korpás für Luden – Könige der Reeperbahn 2024: Jens Bartram, Katja Schulze, Anne-Marie Walther und Francis Jadoul für Disko 76 2025: Nadia Homri, Vanessa Schneider, Ursel Frank, Nina Goyert für Ich bin Dagobert

Musik 2013: Irmin Schmidt für Mord in Eberswalde 2014: Ralf Wienrich für Spreewaldkrimi: Mörderische Hitze 2015: Fabian Römer für Tannbach – Schicksal eines Dorfes 2016: Christoph Zirngibl für Neben der Spur – Amnesie 2017: Stefan Will und Marco Dreckkötter für 4 Blocks 2018: Tom Tykwer und Johnny Klimek für Babylon Berlin 2019: Ben Lukas Boysen und Paul Emmerich für Beat 2020: Martina Eisenreich für Spreewaldkrimi: Zeit der Wölfe 2021: Ralf Wienrich für Spreewaldkrimi: Totentanz 2022: Dürbeck & Dohmen für ZERV – Zeit der Abrechnung 2023: Andreas Pfeiffer für A Thin Line 2024: Petja Virikko und Marko Nyberg für Die Zweiflers 2025: Kyan Bayani für Das zweite Attentat und Matthias Weber und Vera Weber für Die Stille am Ende der Nacht

Produktion 2013: Uli Putz und Jakob Claussen und Anja Föringer für Mobbing 2014: Thomas Kufus für 24h Jerusalem 2015: Michael Eckelt für Altersglühen