miniatur|245px|Schattiger Weg am Waldesrand Adolf Edward Herstein (auch Adolf Eduard Herstein, * 1869 in Warschau, Russisches Kaiserreich; † 23. Juni 1932 in Zechlinerhütte) war ein polnischer Maler und Kupferstecher, der u. a. in München bei Anton Ažbe studierte. Er lebte und wirkte in Frankreich, Deutschland und Polen.
Trotz deren Verlobung mit Walter Lübke begann der damals in München lebende Herstein im November 1893 eine Affäre mit der jungen Franziska Gräfin zu Reventlow, deren Kunstkritiker er war.gem. Rolf Löchel, Epiphanie einer Männerphantasie. Franziska Sperrs Roman-Biographie Franziska zu Reventlows bei Literaturkritik.de Als Reventlow im Frühjahr 1894 merkte, dass sie schwanger war, wollte Herstein keine Vaterpflichten übernehmen und riet ihr deshalb, Walter Lübke zu heiraten.gem. Dieter Wunderlich, Franziska zu Reventlow. 1871–1918. Biografie In Berlin war Herstein ein Mitglied der Sezessions-Kunstbewegung und des Deutschen Künstlerbundes (abgerufen am 24. August 2015). 1904 gründete Herstein eine private Malschule in Warschau, die bis 1911 bestand.gem. Hillel Kazovsky und Alice Nakhimovsky (Übersetzung), Art Education in der Yivo Encyclopedia of Jews in Eastern Europe Roman Kramsztyk war hier einer seiner Schüler.
Seine Ölgemälde entstanden in Impasto-Technik und standen stilistisch dem Impressionismus nahe. Das Museum of Modern Art besitzt ein Werk von ihm.gem. Information zu The collection bei Moma.org
Literatur Emil Pottner: Adolf Eduard Herstein. In: Ost und West, Januar 1913, Sp. 23–30
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Einzelnachweise
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