Stanislav Baudyš (* 6. Mai 1906 in Hořice; † 9. Juni 1972 in Hradec Králové)Vedení MV (MNB) 1948-1989, Zusammenstellung des Innenministeriums der Tschechischen Republik, online auf: , und Foto des Grabmals in Hořice, online auf: www.vets.estranky.cz, beide abgerufen am 15. Januar 2011 war tschechoslowakischer kommunistischer Politiker und Funktionär der KSČ sowie Publizist.

Leben Stanislav Baudyš, Vorkriegsmitglied der kommunistischen Partei, verbrachte die Zeit von 1940 bis 1945 im KZ Sachsenhausen. Er hatte folgende Staats- beziehungsweise Parteiposten inne: 1945: Vorsitzender des Bezirksnationalausschusses in Hořice 1945–1948: stellvertretender Innenminister in den Regierungen Fierlinger und Gottwald 1949–1950: Vorsitzender des Kreisnationalausschusses in Hradec Králové 1949–1952: Kandidat für das Zentralkomitee der KSČ 1951–1953: stellvertretender Minister für die nationale Sicherheit (Innenministerium) in der Regierung Antonín Zápotocký 1951–1954: Parlamentsabgeordneter Ab 1957 war Baudyš als Publizist tätig.

Einzelnachweise

Quellen Zakázaný dokument. Zpráva komise ÚV KSČ o politických procesech a rehabilitacích v Československu 1949–68 (Verbotenes Dokument. Bericht der Kommission des ZK der KSČ über die politischen Prozesse und Rehabilitationen in der Tschechoslowakei 1949–68), Europa-Verlag, Wien 1970 (tschechische Ausgabe), Einleitung und Schlusswort von Jiří Pelikán (Anhang mit Biographien)

Kategorie:Politiker (Tschechoslowakei) Kategorie:KSČ-Mitglied Kategorie:Stellvertretender Innenminister Kategorie:Tschechoslowake Kategorie:Geboren 1906 Kategorie:Gestorben 1972 Kategorie:Mann