Nathalie Eklund (* 8. Januar 1992) ist eine ehemalige schwedische Skirennläuferin. Sie fuhr vorwiegend in den technischen Disziplinen Slalom und Riesenslalom. Ihr Vater ist der ehemalige Eishockeyspieler Per-Erik Eklund.
Biografie Alpiner Skilauf Nathalie Eklund bestritt im Dezember 2007 ihre ersten FIS-Rennen und erreichte ein Jahr später die ersten Podestplätze. In der Saison 2008/2009 nahm sie an ersten Europacuprennen und erstmals an Juniorenweltmeisterschaften teil, erzielte dabei aber noch keine vorderen Platzierungen. Seit der Saison 2009/10 startete Eklund regelmäßig im Europacup. Zu Beginn des Winters erreichte sie mit zwei vierten Plätzen in den beiden Slaloms von Funäsdalen ihre ersten Top-10-Ergebnisse in dieser Rennserie. Bei den Juniorenweltmeisterschaften 2010 fuhr sie in Slalom und Riesenslalom auf den elften Platz. 2009 und 2010 wurde sie Schwedische Juniorenmeisterin im Riesenslalom.
Im Weltcup debütierte Eklund am 13. November 2010 im Slalom von Levi. Bei ihrem zweiten Weltcupstart am 11. Januar 2011 gewann sie als 24. des Slaloms von Flachau ihre ersten Weltcuppunkte. Ihren ersten Podestplatz im Europacup erzielte sie im März 2012 als Zweite des Slaloms von Courmayeur. Am 20. Dezember 2012 erzielte sie mit Platz sechs im Slalom von Åre ihr bestes Ergebnis in einem Weltcuprennen. Bei den Weltmeisterschaften 2013 gewann sie die Silbermedaille im Mannschaftswettbewerb, eine Goldmedaille in derselben Disziplin kam bei den Juniorenweltmeisterschaften 2013 hinzu.
In der Europacupsaison 2013/14 gewann Eklund im Dezember 2013 den Slalom von Andalo, ihren einzigen Sieg in dieser Rennserie. In der Weltcupsaison 2014/15 gewann sie sowohl im Slalom als auch im Riesenslalom Weltcuppunkte; im Februar 2015 stand sie zudem als Zweite des Europacup-Slaloms von Monte Pora erneut auf dem Podest. Zu Beginn der Saison 2015/16 fuhr sie im Weltcup mehrmals in die Punkteränge, darunter als 16. des Slaloms von Åre. Am 28. Dezember 2015 stürzte sie jedoch im Weltcup-Riesenslalom von Lienz und zog sich einen Riss des vorderen Kreuzbandes sowie des Innenbandes im Knie zu, womit die Saison für sie vorzeitig beendet war. Verletzungsbedingt bestritt sie auch im gesamten Winter 2016/17 keine Rennen; erst im August 2017 kehrte sie bei Rennen in Australien und Neuseeland in den Rennsport zurück. In der Saison 2017/18 startete sie wieder im Weltcup und gewann am 7. Januar 2018 als 24. des Slaloms von Kranjska Gora letztmals Weltcuppunkte; zwei Tage später bestritt sie in Flachau ihr letztes Weltcuprennen.
Nachdem sie sich in der Saison 2017/18 erneut eine Kreuzbandverletzung zugezogen hatte, gab Nathalie Eklund im September 2018 das Ende ihrer Skilauf-Karriere bekannt.skiweltcup.tv Bis dahin hatte sie 54 Weltcuprennen bestritten und unter anderem sieben Podestplätze im Europacup sowie vier Medaillen bei schwedischen Meisterschaften erreicht.
Erfolge Alpiner Skilauf
Weltmeisterschaften Schladming 2013: 2. Mannschaftswettbewerb, 16. Slalom
Weltcup 3 Platzierungen unter den besten zehn
Europacup Saison 2012/13: 10. Slalomwertung Saison 2013/14: 8. Slalomwertung 7 Podestplätze, davon 1 Sieg: Datum Ort Land Disziplin 13. Dezember 2013 Andalo Italien Slalom
Juniorenweltmeisterschaften Garmisch-Partenkirchen 2009: 24. Slalom, 35. Abfahrt, 36. Super-G Mont Blanc 2010: 11. Slalom, 11. Riesenslalom, 34. Super-G Crans-Montana 2011: 14. Riesenslalom, 24. Super-G Roccaraso 2012: 9. Riesenslalom Québec 2013: 1. Mannschaftswettbewerb, 5. Slalom, 15. Riesenslalom
Weitere Erfolge Schwedische Juniorenmeisterin im Riesenslalom 2009 und 2010 3 Siege in FIS-Rennen
Weblinks
(schwedisch)
Einzelnachweise
Kategorie:Alpiner Skirennläufer (Schweden) Kategorie:Teilnehmer an den World University Games (Bulgarien) Kategorie:Schwede Kategorie:Geboren 1992 Kategorie:Frau