Karl Eduard von Lödel (* 30. Oktober 1848 in Ulm; † 10. April 1924) war ein deutscher Reichsgerichtsrat.
Leben Während seines Studiums wurde er 1866 Mitglied der Burschenschaft Germania Tübingen.Verzeichnis der Alten Herren der Deutschen Burschenschaft. Überlingen am Bodensee 1920, S. 236. Er nahm am Krieg von 1870/71 teil. Der Württemberger wurde 1873 vereidigt. 1876 wurde er Justizassessor, 1881 Hilfsstaatsanwalt, 1884 Staatsanwalt und 1894 I. Staatsanwalt. 1900 versetzte man ihn aus Heilbronn und ernannte ihn zum Oberlandesgerichtsrat in Stuttgart.Deutsche Juristen-Zeitung, Jahrgang 5 (1900), . 1903 kam er von StuttgartDeutsche Juristen-Zeitung, Jahrgang 8 (1903), . an das Reichsgericht. Er war im I. Strafsenat tätig. Oktober 1914 trat er in den Ruhestand.Deutsche Juristen-Zeitung, Jahrgang 19 (1914), . Danach wurde er zum Kriegsdienst einberufen."Das Reichsgericht und der Krieg", Deutsche Juristen-Zeitung, Jahrgang 19 (1914), .
Einzelnachweise
Quelle Adolf Lobe: „Fünfzig Jahre Reichsgericht am 1. Oktober 1929“, Berlin 1929, S. 371.
Kategorie:Richter (Reichsgericht) Kategorie:Richter (Oberlandesgericht Stuttgart) Kategorie:Person im Deutsch-Französischen Krieg Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich) Kategorie:Burschenschafter (19. Jahrhundert) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1848 Kategorie:Gestorben 1924 Kategorie:Mann