Richard Fitzhugh Flournoy (* 11. März 1900 in Pine Bluff, Arkansasvgl. errol. oclc.org (Online Computer Library Center); † 14. August 1967 in Los AngelesNational Board of Review of Motion Pictures (U.S.): Films in Review. Band 19. Then and There Media, 1968, S. 319.) war ein US-amerikanischer Dramatiker und Drehbuchautor.
Leben Richard Flournoy, der als junger Soldat im Ersten Weltkrieg diente, besuchte die Ouachita Baptist University in Arkadelphia. Von 1920 bis 1924 versuchte er sich als Sänger und wandte sich dann dem Schreiben von Theaterstücken zu, von denen die Komödie Fly By Night sowie die beiden Dramen Come What May und Ladies’ Money in den Jahren 1933 und 1934 am New Yorker Broadway aufgeführt wurden. 1934 siedelte er nach Los Angeles über und war bei Paramount Pictures erstmals als Autor an einem Drehbuch beteiligt. Es folgten Engagements bei kleineren Produktionsfirmen, wobei er sich auf Filmkomödien spezialisierte. 1938 fand er bei Columbia Pictures eine feste Anstellung. Dort kam er fortan für die Blondie-Reihe als Drehbuchautor regelmäßig zum Einsatz. Als Vorlage für die Blondie-Filme, wie Blondie on a Budget (1940), diente ihm der gleichnamige Comicstrip von Chic Young.
Für Immer mehr, immer fröhlicher (The More the Merrier) mit Jean Arthur unter der Regie von George Stevens erhielt er 1944 eine Oscar-Nominierung in der Kategorie Bestes Originaldrehbuch zusammen mit Lewis R. Foster, Frank Ross und Robert Russell. 1945 verließ er Hollywood, um sich anderen Projekten zu widmen, kehrte jedoch 1949 zum Film zurück. Flournoy, der mit Gertrude Colborn verheiratet war, starb 1967 nach langer Krankheit im Alter von 66 Jahren in Los Angeles.
Werke (Auswahl) Dramen Affairs with a Stranger Affairs of Susan The Rag Opera, 1931 Enter the Prodigal, 1931 This Woman, 1932 Fly by Night, 1932 A Quiet Place to Eat, 1932 Here Comes the Groom, 1932 Manhattan Medley, 1933 (zusammen mit Lawrence Hazard) The Hopefuls, 1933 Ladies’ Money, 1934 (zusammen mit Lawrence Hazard und George Abbott, basierend auf Manhattan Medley)
Filmografie 1934: Here Comes the Groom 1937: Sternschnuppen (Pick a Star) 1938: Das Großmaul (Wide Open Faces) 1938: Blondie 1939: Blondie Meets the Boss 1939: Blondie Takes a Vacation 1939: Blondie Brings Up Baby 1940: Blondie on a Budget 1940: Blondie Has Servant Trouble 1940: Blondie Plays Cupid 1941: Blondie Goes Latin 1942: Blondie’s Blessed Event 1942: A Night to Remember 1943: Immer mehr, immer fröhlicher (The More the Merrier) 1945: Oh, Susanne! (The Affairs of Susan) 1953: Ein Mann ohne Bedeutung (Affair with a Stranger) 1954: She Couldn’t Say No
Auszeichnungen 1944: Oscar-Nominierung in der Kategorie Bestes Originaldrehbuch für Immer mehr, immer fröhlicher zusammen mit Lewis R. Foster, Frank Ross und Robert Russell
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Einzelnachweise
Kategorie:US-Amerikaner Kategorie:Autor Kategorie:Drehbuchautor Kategorie:Geboren 1900 Kategorie:Gestorben 1967 Kategorie:Mann