Die Stauberenkanzel (auch Staubernkanzel, Stauberkanzel oder StauberenchanzlenHelmut Dumler: Appenzeller Land. Die schönsten Tal- und Höhenwanderungen. Bergverlag Rother, München, 6. Auflage 2008) ist ein hoher Gipfel der Appenzeller Alpen in der Schweiz.

Lage Die Bergspitze liegt oberhalb der Gemeinde Sennwald, auf der Grenze zwischen den Kantonen St. Gallen und Appenzell Innerrhoden. Von hier bietet sich ein Blick hinab ins Rheintal und zum Bodensee, hinüber nach Liechtenstein und auf unzählige Alpengipfel.

Name Im Dialekt heißt der Platz [], und die erste schriftliche Erwähnung von 1716 schreibt Stauberen.S. Sonderegger: Die Orts- und Flurnamen des Landes Appenzell, Bd. I: 551, Frauenfeld 1958 Moderne Karten und Wegweiser schreiben teils Staubern, teils Stauberen. Die Umsetzung als Staubern wäre eigentlich besser (mit demselben Verhältnis wie bei schweizerdeutsch "wandere" = schriftdeutsch "wandern").

Wanderungen Die Stauberenkanzel befindet sich im Wandergebiet des Alpsteins und ist auf verschiedenen Wegen vom Hohen Kasten (1¾ h), der Saxerlücke (1¼ h) oder Brülisau (3 h) aus zu erreichen.

Einige dieser Wege sind Teil des Geologischen Wanderwegs Hoher Kasten. An verschiedenen Tafeln erhält der Wanderer Informationen zur Geologie des Gebietes um den Hohen Kasten: So wird zum Beispiel die Entstehung des Sax-Schwendi-Bruchs ebenso erklärt wie die Entwicklung des südlichsten Alpstein-Gewölbes.

Unterhalb des Gipfels, auf , liegt das Berggasthaus Staubern. Seit 1979, bzw. seit 2001 für Personenbeförderung, ist es von Frümsen, einem Ortsteil Sennwalds, mit der Staubernbahn zu erreichen.

Bilder

Weblinks

Wanderungen im Alpstein bei Appenzellerland Tourismus Bergrestaurant Staubern Interaktives Kugel-Panorama vom Stauberenfirst

Einzelnachweise

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