Good Food Bad Food – Anleitung für eine bessere Landwirtschaft ist ein französischer Dokumentarfilm von Coline Serreau aus dem Jahr 2010.
Inhalt Verschiedene Experten, Biologen und Landwirte äußern ihre Meinung zu Themen wie Optimierung der Böden, Saatgutvielfalt und Erzeugung gesunder Lebensmittel. Die Protagonisten in Serreaus Film kämpfen nach Aussage des Films dagegen, „dass die Erde durch chemische Dünger und Pestizide vergiftet wird, dass das Saatgutangebot durch multinationale Konzerne auf ein Minimum beschränkt und die Bauern durch die Abhängigkeit von diesen Konzernen oft in den Ruin getrieben werden.“
Entstehung Die französische Regisseurin hat für diesen Film Menschen auf der ganzen Welt aufgesucht, um mit ihnen Ideen und Lösungen für eine „intelligentere Nutzung der wertvollen Bodenressourcen“ zu diskutieren. Als Experten kommen unter anderem zu Wort: die französischen Mikrobiologen und Agrarökologen Claude und Lydia Bourguignon Vandana Shiva, Umweltaktivistin und Trägerin des Right Livelihood Award Semjon Spiridonowitsch Antonez, Inhaber des weltgrößten Biobetriebs in der Ukraine Philippe Desbrosses, Agronom und promovierter Umweltwissenschaftler
Rezeption Peter Gütting von der Kino-Zeit meint dazu unter anderem: Good Food Bad Food – Anleitung für eine bessere Landwirtschaft bei kino-zeit.de
Im Moviepilot heißt es: Good Food, Bad Food – Anleitung für eine bessere Landwirtschaft bei moviepilot.de
Jürgen Dollase erkennt in der FAZ „[s]ektiererische Prophezeiungen eines nahenden Weltunterganges“ im Film, in dem es „aggressiv, einseitig und zuweilen sogar männerfeindlich“ zugehe. Die Regisseurin mache es sich schlicht zu leicht.Jürgen Dollase: Zurück an Großmutters Herd. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 21. Januar 2011.
Weblinks
Einzelnachweise
Kategorie:Filmtitel 2010 Kategorie:Französischer Film Kategorie:Dokumentarfilm Kategorie:Landwirtschaft im Film Kategorie:Wirtschaftskritischer Film Kategorie:Ökologie im Film