Die zweite Wahl zum Bayerischen Landtag fand am 6. Juni 1920 (gleichzeitig mit der Reichstagswahl 1920) statt. Im ehemaligen Freistaat Coburg, der sich am 1. Juli 1920 Bayern anschloss, fand am 7. November 1920 eine Nachwahl zum Landtag statt.

Zwölf Wochen vor der Wahl hatte sich das Kabinett von Kahr I, eine Koalitionsregierung (BVP, BBB und DDP) unter dem parteilosen Gustav Ritter von Kahr gebildet. Nach der Wahl formierte eine Koalition von BVP, BBB, DDP und Bayerischer Mittelpartei (BMP) das Kabinett von Kahr II. Es amtierte bis zum 11. September 1921. Dann regierte sieben Wochen lang das Kabinett Lerchenfeld-Köfering und dann das Kabinett Knilling.

Ergebnis Partei Stimmenanteil SitzeBayerische Volkspartei 39,39 % 65 Sozialdemokratische Partei 16,29 % 25 Bayerische Mittelpartei / Deutsche Volkspartei 13,54 % 19 Unabhängige Sozialdemokratische Partei 12,93 % 20 Deutsche Demokratische Partei 8,10 % 12 Bayerischer Bauernbund 7,92 % 12 Kommunistische Partei Deutschlands 1,74 % 2

Coburg

Ab dem 1. Juli 1920 gehörten drei vom Coburger Landtag gewählte Abgeordnete dem Bayerischen Landtag an: zwei von der SPD, einer von der DDP.

Nachwahl in Coburg am 7. November 1920: Partei Stimmenanteil SitzeVereinigte Liste der Bayerischen Mittelpartei, der Deutschen Volkspartei und des Coburger Bauernvereins 39,79 % 1 Sozialdemokratische Partei 32,74 % 1 Deutsche Demokratische Partei 27,03 % 1 Unabhängige Sozialdemokratische Partei 7,44 %

Siehe auch Liste der Mitglieder des Bayerischen Landtags (Weimarer Republik, 2. Wahlperiode)

Quelle

Landtagswahl in Bayern 1920 in der Parlamentsdatenbank beim Haus der Bayerischen Geschichte

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