Bruno Moll (* 4. Juli 1948 in Olten) ist ein Schweizer Dokumentarfilmer aus Aargau.
Leben Bruno Moll besuchte Schulen in Aarburg und Zofingen und absolvierte zunächst eine Berufslehre in der Zofinger Grapha als Maschinenzeichner, bevor er sich von 1972 bis 1974 zum Fotografen ausbilden liess. Seit 1975 ist er als freier Fotograf, Fotojournalist und Kameraassistent tätig, seit 1978 als freischaffender Autor und Regisseur.
Sein Film Pizza Bethlehem wurde im Jahr 2010 sowohl mit dem Zürcher Filmpreis als auch mit dem Berner Filmpreis ausgezeichnet.
Filmografie 1978: Gottliebs Heimat – Skizzen einer Auswanderung 1980: Samba Lento 1982: Das ganze Leben 1984: Der sanfte Weg 1984: Zwischen Himmel und Hölle 1985: Hammer 1987: Hungerzeit 1987: Viele Augen sehen mehr 1988: Der Schuh des Patriarchen (Portrait der Unternehmerfamilie Bally: Carl Franz Bally 1821–1899, Eduard Bally 1847–1926, Iwan Bally) 1989: André Jaunet – Flötist 1989: Feuer frei! 1989: J’aimerais savoir 1989: Was wäre wenn…? 1992: Gente di Mare 1993: Die bösen Buben 1995: Chaospiloten – Der Traum von der eigenen Firma 1995: Franz Anatol Wyss – Berliner Spuren 1995: Mekong 1996: Müesliland 1998: Brain Concert 1998: Golf & Golf – Zwei Männer am Ball 1999: Das Fest der Hirten 1999: Migräne – Inferno im Kopf 2000: Der Sozialkapitalist – Gottlieb Duttweiler (Portrait des Migros-Gründers Gottlieb Duttweiler) 2000: Erich von Dänikens Traum 2000: Klangkörper – Der Schweizer Pavillon an der Expo 2000 2001: Der Tunnel 2001: Trommeln und Trance – Das Candomblé in Salvador do Bahia 2002: Requiem für ein Oval – Das Zürcher Sechstagerennen 2003: Auenland 2003: Die Trommeln von Harar – Religiöse Musik in Äthiopien 2003: Fit for live 2004: Wer keinen Pass hat ist ein Hund – Bertolt Brecht und die Schweiz 2005: Erinnern 2005: Venedig soll sehr schön sein 2006: Illusionswelten 2006: Tochter des Meeres 2007: Die Tunisreise 2007: Ghana St.Gallen retour 2007: Zu Fuss nach Santiago de Compostela 2008: Die Rätoromanen – eine Aussensicht 2009: Quels da Lü 2010: Pizza Bethlehem 2012: Alpsegen 2013: Take off 2014: Schubert und Ich 2019: The Song of Mary Blane 2023: Die Girls vom FC Bethlehem
Auszeichnungen 1976: Eidgenössisches Stipendium für angewandte Kunst – Fotografie 1979: Werkjahrbeitrag Kanton Solothurn 1982: Interfilm-Preis am Forum des jungen Films Berlin für Das Ganze Leben 1984: Förderpreis Stiftung Landis und Gyr 1986: Filmpreis des Kanton Solothurn 1987: EDI-Auszeichnungen Bester Auftragsfilm des Jahres für Viele Augen sehen mehr 1989: EDI-Auszeichnungen Bester Auftragsfilm des Jahres für J’aimerais savoir 1993: Förderpreis der SBG Jubiläumsstiftung 1999: Berner Filmpreis für Brain Concert 1999: Nominierung für den Schweizer Filmpreis für Brain Concert 1999: Zürcher Filmpreis für Der Schuh des Patriarchen 2004: Anerkennungspreis der Stadt Olten 2010: Berner Filmpreis für Pizza Bethlehem 2010: Zürcher Filmpreis für Pizza Bethlehem
Literatur Peter Gomm: Ein Porträt des Filmemachers Bruno Moll. In: Oltner Neujahrsblätter. Band 62, 2004, S. 49–51. Hans Balmer: Über die Ohnmacht vor der Macht. Zum dritten Film des Solothurners Bruno Moll. In: Zofinger Tagblatt. 20. Januar 1983.
Weblinks
Bruno Moll beim Verband Filmregie und Drehbuch Schweiz Bruno Moll bei Fama Film Bruno Moll Der sanfte Weg. 1984. Digitalisat. Schweizerisches Sozialarchiv
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