Genodermatosen sind genetisch bedingte Hauterkrankungen. Sie werden durch Genmutationen verursacht.
Genodermatosen können in einer Familie über mehrere Generationen auftreten. Es können aber auch nur einzelne Familienmitglieder betroffen sein. Die meisten Genodermatosen sind eher seltene Erkrankungen.
Zu den Genodermatosen werden üblicherweise nur die Hauterkrankungen gerechnet, die durch einen Gendefekt verursacht werden. Andere Hautkrankheiten, die familiär gehäuft vorkommen, wie beispielsweise Schuppenflechte oder atopisches Ekzem (Neurodermitis), aber polygenetische Ursachen haben, werden nicht zu den Genodermatosen gezählt.Uniklinik Gießen und Marburg: Abgerufen am 18. November 2017.
Beispiele für Genodermatosen sind: Bloch-Sulzberger-Syndrom Carney-Komplex CHILD-Syndrom Chondrodysplasia punctata Cowden-Syndrom Dermales Zylindrom Dowling-Degos-Krankheit Dyskeratosis congenita Epidermodysplasia verruciformis Howel-Evans-Syndrom Huriez-Syndrom hereditäre Hyperkeratose Hermansky-Pudlak-Syndrom Hyperkeratosis lenticularis perstans (Morbus Flegel) Keratosis follicularis spinulosa decalvans Lamelläre Ichthyose Morbus Darier Muir-Torre-Syndrom Netherton-Syndrom Neurofibromatose Typ 1 Schöpf-Schulz-Passarge-Syndrom Sturge-Weber-Syndrom hereditäre Teleangiektasien Xeroderma pigmentosum X-chromosomale Ichthyose
Einzelnachweise
Weblinks Arbeitsgruppe für Humangenetik und molekulare Therapie der Universitätsklinik für Dermatologie Landeskrankenhaus Salzburg (SALK) und Paracelsus Medizinische Privatuniversität Salzburg (PMU)
Kategorie:Hautkrankheit Kategorie:Erbkrankheit