Graf Leustachius RadholdMarktgemeinde Schwarzenbach – Geschichte, abgerufen am 30. Dezember 2010 (ungarisch: Rátót LeustákGenealogie der Familie Rátót, abgerufen am 11. Jänner 2011) war ein ungarischer Adliger und Obergespan (ungarisch: főispán) der Komitate Ödenburg/Sopron und Eisenburg/Vas.

Geschichte Im September des Jahres 1337 hatte ein vom Eisenburger und Ödenburger Gespan Leustachius geführtes ungarisches Heer die am Schwarzenbacher Schlossberg stehende Burg Schwarzenbach (ungarisch: Feketevár)Marktgemeinde Schwarzenbach – Geschichte, abgerufen am 8. Jänner 2011, abgerufen am 8. Jänner 2011 belagert („[…] in campo ante castrum Swerczenpach […]“Maximilian Weltin, Christina Mochty, Karin Kühtreiber, Thomas Kühtreiber, Ronald Woldron: Wehrbauten und Adelssitze Niederösterreichs. Das Viertel unter dem Wienerwald. Band 2. 2003.) und noch vor 4. Oktober 1337 eingenommen. Leustachius wird als „castellanus de Sverczenpach“ eingesetzt („Et si dominus noster rex predictus in castellania pretacta nos mutare disponeret, antequam predictum castrum ad antedictorum ducum manus perveniret, non debemus predictum castrum Sverczenpach alicui alteri castellano assignare …“).

Eigentlich sollte 1337 Schwarzenbach laut Frieden von Pressburg, abgerufen am 8. Jänner 2011 gegen die Burg Anchenstein (bei Pettau) in der Untersteiermark im heutigen Slowenien ausgetauscht werden. Anchenstein kam von Österreich nach Ungarn – aber Schwarzenbach nicht von Ungarn nach Österreich. Erst 1362 wurde Schwarzenbach durch den Frieden von Ofen, abgerufen am 8. Jänner 2011., an Österreich übergeben.

Einzelnachweise

Kategorie:Adliger Kategorie:Geboren im 13. oder 14. Jahrhundert Kategorie:Gestorben im 14. Jahrhundert Kategorie:Mann