Das war in der Mythologie der Māori eines der großen seegängigen Kanus (), in denen Polynesier vor etwa 800 Jahren nach Neuseeland immigrierten. Das Kanu wurde nach einem totgeborenen Säugling benannt: Auf dem an einem genannten Ort gelegenen Grab dieses Kindes in wuchs ein mächtiger Baum, der zum Bau dieses Kanus verwendet wurde.
Reise Auf dem Tuamotu-Archipel sind mehrere Geschichten überliefert, nach denen Kanus namens oder (mit als Anführer) und (mit als Anführer) die Inselgruppe verließen und nie zurückkehrten.
In der Tradition der ist unter einem Häuptling überliefert. Auf seiner Reise landete es auf vielen Pazifikinseln und kam schließlich in Neuseeland an. Es landete zuerst auf der , heute Teil von auf der Nordinsel. Das Kanu reiste dann weiter nach , zur und nach . Vom an der Ostküste wurde das Schiff über den Isthmus von in den heutigen auf der Westküste über Land geschleppt. Von führte die Reise nach im Norden, dann an der Westküste nach Süden zu den Naturhäfen , and . Sie führte weiter südwärts bis südlich der Mündungen des und , danach fuhr es wieder nach Norden an den endgültigen Landeplatz bei im . Die Mannschaft ging jedes Mal an Land und Abkömmlinge der Mannschaft bildeten mehrere Stämme (), von denen viele unter der -Stammesvereinigung vereint sind.
Siehe auch Waka (Kanu)
Literatur Robert D. Craig: Dictionary of Polynesian Mythology. Greenwood Press, New York NY u. a. 1989, ISBN 0-313-25890-2, S. 235. J. Frank Stimson, Donald Stanley Marshall: A dictionary of some Tuamotuan dialects of the Polynesian language. Published by The Peabody Museum of Salem and Het Koninklijk Instituut voor Taal-, Land- en Volkenkunde. Nijhoff, Den Haag 1964, S. 485. Te Kohu Douglas, Te Aue Davis: Te Tumu o tainui. A commemorative souvenir of the opening of Te Tini o Tainui Dining Hall by the Prime Minister the Rt. Hon. David Lange, Maketū Marae, Kāwhia, November 1, 1986. Maketu Marae Trustees, Kāwhia 1986.
Weblinks
Kategorie:Mythologie der Māori