Helena Sofia Engman (* 16. Juni 1976 in Piteå) ist eine ehemalige schwedische Kugelstoßerin.
Leben Helena Engmans Vater Kurt, der auch ihr Trainer war, war ehemaliger Dreispringer.
Sie trat zunächst auch im Diskuswurf und im Kugelstoßen an, bevor sie sich 2003 dann auf den Hammerwurf konzentrierte. 1997 in Catania, 1999 in Palma de Mallorca und 2003 in Daegu startete sie bei der Sommer-Universiade, im letzten Wettkampf erreichte sie mit 15,99 m den sechsten Platz. Bei den Halleneuropameisterschaften 2007 in Birmingham belegte sie den achten Platz mit einer Weite von 16,09 m.
Bei den Weltmeisterschaften 2007 in Osaka landete sie mit ihren 17,50 m auf dem neunten Platz, womit sie sich nicht für das Finale qualifizierte. Zwei Jahre später bei den Weltmeisterschaften 2009 in Berlin reichte es mit 17,19 m erneut nicht für das Finale, sie wurde am Ende Zehnte.
Bei den Europameisterschaften 2010 in Barcelona kam sie ins Finale und belegte mit 18,11 m schlussendlich den siebten Rang. Bei den Europameisterschaften 2012 in Helsinki kam sie auf den achten Platz mit einer Bestmarke von 17,64 m.
Ihre individuelle Bestmarke von 18,17 m erreichte sie im August 2010 in Göteborg mit dem damaligen Rekord für Schweden. Sie war neunmal schwedische Meisterin und insgesamt elfmal schwedische Hallenmeisterin. Ihre Bestleistung wurde erst 2017 von Fanny Roos überboten.
Seit ihrem Rücktritt nach den Halleneuropameisterschaften 2013 in Göteborg arbeitet Engman als Sportlehrerin im NIU-Programm an der Luleå Gymnasieskola. Im Juli 2026 veröffentlichte sie ihre Autobiografie från rinken till ringen.
Weblinks
Einzelnachweise
Kategorie:Kugelstoßer (Schweden) Kategorie:Teilnehmer der Sommer-Universiade 1997 Kategorie:Teilnehmer der Sommer-Universiade 1999 Kategorie:Teilnehmer der Sommer-Universiade 2003 Kategorie:Teilnehmer an den World University Games (Schweden) Kategorie:Schwede Kategorie:Geboren 1976 Kategorie:Frau