Fay Clark Babcock (* 15. Juni 1895 in San Francisco; † 12. November 1970 in Los Angeles) war eine US-amerikanische Szenenbildnerin beim Film.

Leben Fay Babcock arbeitete 1931 erstmals als Szenenbildnerin beim Film in Hollywood. Doch erst im Jahr 1937 erhielt sie als eine der wenigen Frauen in ihrem Metier einen festen Vertrag bei Columbia Pictures. 1943 erhielt sie zusammen mit Lionel Banks und Rudolph Sternad ihre erste Oscar-Nominierung in der Kategorie Bestes Szenenbild für die Filmkomödie Zeuge der Anklage mit Cary Grant und Jean Arthur. 1945 folgte eine weitere Nominierung für das Technicolor-Filmmusical Es tanzt die Göttin mit Rita Hayworth und Gene Kelly.

Ab 1946 arbeitete Babcock als freiberufliche Ausstatterin für verschiedene Filmstudios. Ab Mitte der 1950er Jahre war sie auch für die Kulissen von US-amerikanischen Fernsehserien zuständig. 1962 ging sie in den Ruhestand. Sie starb 1970 im Alter von 75 Jahren in Los Angeles. Ihr Grab befindet sich im Forest Lawn Memorial Park in Glendale.

Filmografie (Auswahl) 1937: In den Fesseln von Shangri-La (Lost Horizon) – Regie: Frank Capra 1938: There’s Always a Woman – Regie: Alexander Hall 1940: Blondie on a Budget – Regie: Frank R. Strayer 1942: Zeuge der Anklage (The Talk of the Town) – Regie: George Stevens 1942: Meine Schwester Ellen (My Sister Eileen) – Regie: Alexander Hall 1943: Immer mehr, immer fröhlicher (The More the Merrier) – Regie: George Stevens 1944: Es tanzt die Göttin (Cover Girl) – Regie: Charles Vidor 1944: Modell wider Willen (Together Again) – Regie: Charles Vidor 1945: Leave It to Blondie – Regie: Abby Berlin 1946: Flucht von der Teufelsinsel (The Return of Monte Cristo) – Regie: Henry Levin 1947: Abgekartetes Spiel (Framed) – Regie: Richard Wallace 1947: Achtung, Küstenpolizei (Dragnet) – Regie: Leslie Goodwins 1950: Beware of Blondie – Regie: Edward Bernds 1955: Flucht nach Burma (Escape to Burma) – Regie: Allan Dwan 1955: Ein Mann allein (A Man Alone) – Regie: Ray Milland 1955: Der letzte Indianer (The Vanishing American) – Regie: Joseph Kane 1956: Der Teufel von Colorado (The Maverick Queen) – Regie: Joseph Kane 1956: 23 Schritte zum Abgrund (23 Paces to Baker Street) – Regie: Henry Hathaway 1956: Pulverdampf und heiße Lieder (Love Me Tender) – Regie: Robert D. Webb 1956: Alles um Anita (Hollywood or Bust) – Regie: Frank Tashlin 1956: Rivalen ohne Gnade (Three Violent People) – Regie: Rudolph Maté 1957: Wo alle Straßen enden (The Wayward Bus) – Regie: Victor Vicas 1957: Lederstrumpf: Der Wildtöter (The Deerslayer) – Regie: Kurt Neumann 1957: Duell im Atlantik (The Enemy Below) – Regie: Dick Powell 1958: Hölle, wo ist dein Schrecken (In Love and War) – Regie: Philip Dunne 1960: Die Wölfe von Los Angeles (Key Witness) – Regie: Phil Karlson 1961: Das Gold der sieben Berge (Gold of The Seven Saints) – Regie: Gordon Douglas

Auszeichnungen 1943: Oscar-Nominierung in der Kategorie Bestes Szenenbild (zusammen mit Lionel Banks, Rudolph Sternad) für Zeuge der Anklage 1945: Oscar-Nominierung in der Kategorie Bestes Szenenbild (zusammen mit Lionel Banks, Cary Odell) für Es tanzt die Göttin

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