Die überbetrieblichen Kurse oder auch EinführungskurseÜberbetriebliche Kurse auf der Website des Auto Gewerbe Verbandes Schweiz - Sektion Berner Oberland sind in der Schweiz der dritte Lernort im Rahmen der beruflichen Grundausbildung und dienen dem Erwerb grundlegender beruflicher Fertigkeiten.
Dauer Die Dauer ist von Beruf zu Beruf verschieden und kann zwischen einigen Tagen und mehreren Wochen sein. auf der Website des Kantons Schwyz
Inhalte Die Inhalte sind von Beruf zu Beruf sehr verschieden und können sowohl Fachwissen vermitteln als auch die Lehre als solche reflektieren.
Beispiel Inhalte:
Kfz-MechatronikerÜberbetriebliche Kurse - Mechatroniker/-in auf der Website des Auto Gewerbe Verbandes Schweiz - Sektion Berner Oberland Materialbearbeitung (Feilen, Bohren, Schweißen) Elektrotechnik (Grundlagen, Oszilloskop etc.) Fahrzeugtechnik (Bremsen, ABS etc.)
Kaufmännische Berufe: auf der Website der BSW leading swiss agencies Ablauf der Lehre Lernjournal Reflexion des vergangenen Lehrjahres
Geschichte Die überbetrieblichen Kurse haben als Einführungskurse in handwerklichen Berufen (Autowerkstätte, Elektroinstallation) eine lange Tradition, während sie in anderen Berufen erst in den 2000er Jahren im Rahmen grösserer Revisionen durch das neue Berufsbildungsgesetz eingeführt wurden.
Offizielle Formen nahm es dann in den 1970er Jahren an: Im Schlussbericht der Kommission Grübel aus dem Jahr 1972 wurde vorgeschlagen, die Betriebslehre (Vorläufer der heutigen BerufslehreEmil Wettstein: (PDF; 5,5 MB) Seite 74, abgerufen am 29. Dezember 2010) um überbetriebliche Einführungskurse zu ergänzen.Emil Wettstein: (PDF; 5,5 MB) Seite 69, abgerufen am 29. Dezember 2010
Gesetzlich verankert wurden die Einführungskurse im dritten Berufsbildungsgesetz von 1978, welches 1980 in Kraft trat.berufsbildung.ch: 1.6.4 Das dritte Berufsbildungsgesetz von 1978 Damit wurden Einführungskurse unter anderem bei Berufslehren im Bereich Elektroinstallation, Holzbau,http://www.holzbau-bz.ch/?Portrait:Geschichte Hochbauzeichner und weiteren Berufen verpflichtend.
Zum festen Bestandteil aller Berufe wurden die überbetrieblichen Kurse aber erst 2004 mit dem neuen Berufsbildungsgesetz.Berufsbildungsgesetz (BBG) (PDF; 169 kB) vom 13. Dezember 2002 Durch die Übergangsbestimmungen blieb aber bis 2009 Zeit, die einzelnen Verordnungen der Berufe umzustellen.
Hier exemplarisch einige Berufe mit Umstellungsjahr: Informatiker 2004 Polymechaniker 2008 Elektroniker 2009
Andere Namen waren auch "Fachkurse" und "praktische Kurse",Emil Wettstein: (PDF; 5,5 MB), abgerufen am 6. Januar 2011 diese Bezeichnungen wurden aber ebenfalls mit dem Berufsbildungsgesetz von 2004 obsolet.
Kosten Die Kurse werden von Bund und Kantonen subventioniert, der Rest wird vom Lehrbetrieb getragen. Dem Lehrling dürfen dadurch keine (zusätzlichen) Kosten entstehen.
Siehe auch Bildungsplan (Schweiz) (vor allem auch Teil C) Berufliche Grundbildung Überbetriebliche Ausbildung für Deutschland
Einzelnachweise
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