Karl Franz Joseph Aulitzky (* 12. August 1891 in WienTaufbuch Wien St. Elisabeth, tom. XVIII, fol. 65 (Faksimile); † 1945) war ein österreichischer Altphilologe und Gymnasiallehrer. __NOTOC__ Leben Aulitzky studierte in Wien Klassische Philologie und wurde am 11. Juli 1917 bei Ludwig Radermacher mit der Arbeit Quibus ex fontibus fluxerint, quae Apsines de commiseratione praecipit promoviert. Anschließend unterrichtete er am Bundesgymnasium Wien V, wo er zum Professor ernannt wurde.
Von 1938 bis 1945 war er Direktor des Gymnasiums Fichtnergasse im Bezirk Hietzing, kommissarisch eingesetzt, in der Uniform eines Politischen Leiters. Am Ende des Krieges wurde er zum Volkssturm eingezogen, geriet in sowjetische Kriegsgefangenschaft und wurde als vermisst gemeldet.
Karl Aulitzky war mit der Philosophin Ida Demetz (1883–1960Universitätsarchiv Wien, Rigorosenakt Demetz; Taufbuch Bludenz, tom. VII, fol. 9 (Faksimile)) verheiratet. Ihr gemeinsamer Sohn Herbert Aulitzky (1922–2012) war Professor für Wildbach- und Lawinenverbauung an der Universität für Bodenkultur Wien.Traueranzeige (abgerufen am 7. Juli 2015).
Schriften (Auswahl) Apsines περὶ ἐλέου. In: Wiener Studien. 39, 1917, S. 26–49.
Weblinks
Universitätsarchiv Wien, Rigorosenakt Chronik des Hietzinger Gymnasiums 1897-1987
Einzelnachweise
Kategorie:Altphilologe (20. Jahrhundert) Kategorie:Politischer Leiter der NSDAP Kategorie:Gymnasiallehrer (Wien) Kategorie:Schulleiter (Wien) Kategorie:Absolvent der Universität Wien Kategorie:Mitglied des Deutschen Klubs (Verein) Kategorie:Österreichischer Kriegsgefangener der Sowjetunion Kategorie:Person (Hietzing) Kategorie:Österreicher Kategorie:Geboren 1891 Kategorie:Gestorben 1945 Kategorie:Mann