Kesselbronn ist ein Weiler ulm.de östlich von Jungingen auf dessen Gemarkung, dem nördlichsten Stadtteil der kreisfreien Universitätsstadt Ulm.
Lage Die Ansiedlung, die nur aus ein paar Wohnhäusern und Bauernhöfen besteht, liegt rund 4 Kilometer feldeinwärts nördlich des Stadtteils Böfingen nahe der Autobahn-Abfahrt Ulm-Ost an der A 8 bei Seligweiler und an der Überquerung der Autobahn durch die B 19 von Ulm nach Heidenheim.
Es besteht nur eine geteerte Zufahrt bis zur B 19. Innerhalb des Ortes findet man nur Feldwege vor. Der Weiler liegt etwa 400 Meter entfernt zur Landesgrenze zu Bayern und ist stark landwirtschaftlich geprägt.
Beschreibung der Karstquelle Am nördlichen Ende des Ortes liegt in einer sumpfigen Mulde die Karstquelle, nach der der Ort benannt ist, der Kesselbrunnen, die ganzjährig in geringer Menge von 1 l/sStatus: geschützt (Naturdenkmal Quellsumpf Kesselbronn 5) schüttet.
Diese Quelle hatte, da sie auf einer Hochebene liegt, bis 1896Information durch die Stadt Ulm, www.ulm.de besonders während Trockenzeiten eine hohe Bedeutung, weil sich das nächste ganzjährig schüttende Quellenfeld erst in der Stadt Langenau in einer Entfernung von etwa 9,5 km östlich von Kesselbronn befindet, das Quellgebiet der Nau, das sehr ergiebig Wasser freigesetzt. In etwa 35 km nordöstlicher Entfernung liegt der Brenztopf der Gemeinde Königsbronn bei Heidenheim. Die Quelle in Kesselbronn ist als Geotop ausgewiesen.
Da sich die Quelle innerhalb einer landwirtschaftlichen Nutzfläche befindet, ist sie je nach Bepflanzung schwer zugänglich und nur zu Fuß erreichbar.
Literatur
Weblinks
Einzelnachweise
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